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Steigerung der Hitzevorsorge

Förderangebot zur Erarbeitung von Hitzeaktionsplänen

Die Landesregierung verfolgt das grundsätzliche Ziel, Kommunen in ihren Bemühungen zur Klimawandelvorsorge zu unterstützen. Kommunen, die Vorsorge treffen, sind besser vor Extremwetterereignissen gewappnet bzw. können im Katastrophenfall schneller reagieren und Abhilfe schaffen. Dadurch können sie negativen Auswirkungen wie Todesfällen, Verletzten und Sachschäden vorbeugen. Klimawandelbedingte Schäden verursachen hohe Kosten, die sich durch ausreichende Vorsorge vermeiden oder reduzieren lassen. Daher muss präventiv in die Klimaanpassungsfähigkeit investiert werden.

Mit dem nun veröffentlichten Förderaufruf zur Hitzevorsorge möchte die Landesregierung Kommunen dabei unterstützen, einen Hitzeaktionsplan zu erarbeiten oder vorzubereiten (notwendige Untersuchungen, Erhebungen, Analysen etc.). Hitzeaktionspläne sind Elemente von Klimaanpassungsstrategien, die umfassende Interventionsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz berücksichtigen und somit der Prävention gesundheitlicher Folgen dienen. Sie beinhalten sowohl langfristige (z.B. Änderungen und Anpassungen im Wohnungsbau, in der Stadtentwicklungsplanung, der Bebauungsplanung und Grünordnung) als auch kurzfristige Maßnahmen (z.B. Pläne für Handlungsabläufe in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen oder Informationen für Bürger und Bürgerinnen).

Die Förderung richtet sich an nordrhein-westfälische Gemeinden (Kommunen) sowie deren Zusammenschlüsse (Gemeindeverbände).

Die Förderung erfolgt nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur limawandelvorsorge in Kommunen (RL KliWaVo) (Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2022 Nr. 28 vom 21.7.2022 Seite 643 bis 652).

Bitte beachten Sie: Inhalt dieses Förderaufrufs ist ausschließlich der Fördergegenstand 2.3 „Hitzeaktionspläne als Modellprojekte“ der RL KliWaVo.

Weiterführende Details zu den Förderbedingungen sowie zum Antrags- und Bewilligungsverfahren sind den nachfolgenden Dokumenten zu entnehmen.