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Berichte zur hydrologischen Situation in Nordrhein-Westfalen

Das LANUV misst kontinuierlich den Niederschlag, den Wasserstand in Gewässern und den Grundwasserstand. So kann es aktuelle Veränderungen und mögliche Gefahren beispielsweise durch Trockenheit, Hochwasser, sich ändernde Grundwasserstände oder Füllstände von Talsperren, aber auch langfristige Veränderungen durch den Klimawandel erkennen und bewerten.

Hydrologische Monatsberichte

Im hydrologischen Monatsbericht des LANUV wird die meteorologisch-hydrologische Situation jeweils kurz nach Monatsende in einer Übersicht zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

Hydrologische Halbjahresberichte

Zusätzlich zu den Monatsberichten veröffentlicht das LANUV jeweils im April und November ausführliche Berichte zum vergangenen Halbjahr.

Hintergrund

Nordrhein-Westfalen zählt zu den niederschlagsreichen Bundesländern. Über 50.000 km Bäche und Flüsse, Talsperren, Stauseen und natürliche Seen prägen an vielen Stellen die Landschaft und versorgen gemeinsam mit ausgeprägten Grundwasservorkommen die Bevölkerung mit Trinkwasser.  

Niederschlag, Wasserstände und Abflüsse sowie der Grundwasserstand verändern sich stetig. Starke Niederschläge führen zu Hochwasser, lange niederschlagsfreie Zeiträume zu Trockenheit im Boden, niedrigen Wasserständen in den Gewässern und sinkenden Grundwasserständen. Um die damit verbundenen Gefahren und Veränderungen zu erkennen, beobachtet das LANUV mit umfangreichen Messnetzen diese drei wichtigen Größen des Wassershaushalts kontinuierlich in ganz NRW.

Ergänzt mit externen Daten und Information werden Niederschlagsmengen, Bodenfeuchte, Grund- und Oberflächenwasser sowie die Inhaltsentwicklung der Speicher und Talsperren im LANUV kontinuierlich bewertet. Sämtliche Messwerte von teilweise über 100 Jahren stehen für langfristige Auswertungen, Bemessungen und Untersuchungen zum Klimawandel zur Verfügung.