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Epidemiologische Grundlagen

Die Epidemiologie ist ein Teilgebiet der Medizin und beschäftigt sich mit der Verteilung, Häufigkeit und Ursachen von Krankheiten in der Bevölkerung. Die Betrachtung des zeitlichen Verlaufes von Krankheiten gehört ebenso zur Aufgabe von Forscherinnen und Forschern dieser Disziplin.

Ein Schwerpunkt der Epidemiologie beschäftigt sich mit der Erforschung infektiöser Erkrankungen, ihrer Ausbreitung und Bekämpfung (Infektionsepidemiologie). Dieser Part wird im Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) bearbeitet. Im LANUV werden die Faktoren aus der Umwelt, die einen Einfluss auf unser Wohlbefinden und auf unsere Gesundheit haben, untersucht.

Eine grundlegende Arbeit von Epidemiologinnen und Epidemiologen ist das Zusammentragen von Daten, die möglichst zuverlässige Aussagen hinsichtlich der zu Grunde liegenden Fragestellung liefern können. Es werden Informationen benötigt über:

  • Einwirkungen (Exposition) ,
  • Effekte (Outcome, z.B. Krankheit, Tod) ,
  • Störvariablen (Confounder)  1,

Die Methoden Umweltepidemiologischer Untersuchungen lassen sich im Wesentlichen in drei Kategorien aufteilen: die Expositionserfassung, die human-biomonitorischen Methoden und die statistisch-epidemiologischen Methoden.

1

Störvariablen bzw. Confounder sind potentielle Faktoren, die sowohl die Exposition als auch das Outcome beeinflussen können.