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Staubemissionen von Abfallbehandlungsanlagen und Deponien

Die Lagerung, der Transport und der Umschlag von Schüttgütern können zu diffusen Staubemissionen führen. Darüber hinaus kann Staub mit dem gefassten Abgassstrom in die Atmosphäre abgeleitet werden.

Staubhaltige Abgasströme können u.a. mittels Gewebefilter, Elektrofilter, Zyklonabscheider  oder Wäscher behandelt werden. Die Anforderungen an die Abluft sind in der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) definiert.

Diffuse Emissionen durch Arbeitsvorgänge im Freien lassen sich schlechter quantifizieren. Die Richtliniereihe VDI 3790 enthält Konventionen zur Abschätzung von diffusen Staubemissionen.

Wesentliche Einflussfaktoren sind  die Staubneigung der Einsatzstoffe bzw. des Bodenbelages bei Fahrbewegungen.

Bedeutende Maßnahmen zur Verminderung von Staubemissionen sind:

  • Befeuchtung von befestigten und unbefestigten Fahrwegen bei Trockenperioden
  • Reinigung befestigter Fahrbereiche
  • Befeuchtung von Schüttgütern mit hoher Staubneigung
  • Einkapselung staubrelevanter Arbeitsprozesse

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit ist insbesondere die Minderung von Feinstaub (PM 10) von Bedeutung.