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Internationale Zusammenarbeit und Berichtspflichten

Probleme, die sich aus den Umweltbelastungen für den Schutz der natürlichen Ressourcen und die Nutzung des Waldes ergeben, können nicht allein auf Landesebene gelöst werden. Vielmehr sind hierzu international abgestimmte Maßnahmen erforderlich, zu denen auch das Waldmonitoring der EU und des ICP Forests der UN/ECE zählen.

In den vorangegangenen Jahren wurden verschiedene Maßnahmen zum Aufbau eines zukunftsfähigen Monitoring von Wäldern und Umweltwechselwirkungen in der Gemeinschaft und unternommen. Dabei entstand eine einheitliche Datengrundlage für umweltpolitische Entscheidungen auf europäischer Ebene, die nach europäischen Qualitätsstandarts und verbindlichen Arbeitsanleitungen und Methodenbeschreibungen erhoben wurde. Das europäische Waldmonitoring wurde nicht nur auf die Wirkung von Luftverunreinigungen ausgerichtet, sondern schloss auch den globalen Klimawandel , die Kohlenstoffbindung der Wälder, den Bodenschutz, die Biodiversität und die Nachhaltigkeit der Waldfunktionen mit ein.

Seit 2003 hat sich das LANUV mit neun Flächen des Intensivmonitoring und einer Unterstichprobe aus dem landesweiten Stichprobennetz an den EU-Programmen Forest Focus, BioSoil, Forest Biota und FutMon (www.futmon.org) beteiligt und die Messergebnisse für europaweite Auswertungen bereitgestellt. Diese Monitoringaktivitäten wurden durch die europäische Kommission finanziell gefördert. Nachdem die EU-Programme 2011 eingestellt wurden, führt das LANUV über das Thünen Institut des Bundes (TI) die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des UNECE Programms ICP Forests weiter fort.

Das landesweite Umweltmonitoring im Wald ist somit in das nationale (ForUm-Programm des Bundes und der Länder) und in das internationale Monitoring (ICP Forests der UNECE) zur Überwachung der Auswirkungen von Umweltveränderungen auf Wälder eingebunden.