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Wasserwirtschaftliche Anforderungen an die Nutzung von oberflächennaher Erdwärme

Arbeitsblatt 39

Die Nutzung oberflächennaher Erdwärme ist ein wichtiger Baustein, um die Ziele der Energiewende auch im Bereich der Wärmeerzeugung zu erreichen. Die im Rahmen des Aufbaus des Energieatlas Nordrhein-Westfalen durchgeführte Potenzialstudie zur Geothermie (LANUV-Fachbericht 40) hat ergeben, dass ein erheblicher Teil der in Nordrhein-Westfalen benötigten Wärme über Erdwärmenutzung gewonnen werden könnte.

Für den weiteren Ausbau der Erdwärmenutzung ist es unabdingbar, dass bei der Errichtung entsprechender Anlagen den wasserwirtschaftlichen Anforderungen – insbesondere dem Schutz des Grundwassers – Rechnung getragen wird. Die im LUA-Merkblatt 48 aus dem Jahr 2004 dazu enthaltenen Anforderungen mussten an neue Erkenntnisse zu bisher aufgetretenen Schäden, den technischen Fortschritt sowie an aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und neuere technische Regelwerke angepasst werden. Auch sollte der Geltungsbereich neben den Erdwärmesonden auf andere für viele Standorte wichtige Techniken ausge-dehnt werden, um die geothermischen Potenziale möglichst optimal nutzen zu können. Im Arbeitsblatt nicht behandelt sind Techniken der tiefen Geothermie > 400 m, die gesondert zu betrachten sind.

Im nun vorliegenden Arbeitsblatt 39 werden die wasserrechtlichen Grundlagen, die fachtechnischen Anforderungen des Grundwasserschutzes an Planung, Errichtung, Betrieb und Still-legung und die Anforderungen an die Einleitung von Wärme sowie die besonderen Anforderungen in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten beschrieben. Die Inhalte des Arbeitsblatts wurden durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Wasserbehörden, Geologischem Dienst NRW, Bergbehörde, der Geothermiebranche, Wasserversorgung und Naturschutzverbänden unter Federführung des LANUV im Auftrag des damaligen MKULNV zusammengetragen und durch LANUV und MULNV bearbeitet.

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