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Tierarzneimittel

Allgemeine Informationen

Bei der Verwendung von Tierarzneimitteln ist der Schutz von Tier und Mensch sicherzustellen.

Daher wird die Herstellung von Tierarzneimitteln genauso streng überwacht wie die von humanmedizinischen Mitteln.

Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels müssen gewährleistet sein.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW überwacht im Bereich Tierarzneimittel die Entwicklung, Herstellung, das Inverkehrbringen und den Im- und Export sowie die Sicherheit von Tierarzneimitteln.

Im Fachbereich 87 sind folgende Aufgaben angesiedelt:

  • Überwachung von Tierarzneimittelherstellern und –großhändlern
  • GMP- und GVP-Inspektionen
  • Entgegenahme von Mitteilungen über Tierhaltungen und Arzneimittelanwendungen nach §§ 58a und 58b des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie die Übermittlung dieser Daten an die gemeinsame Stelle der Bundesländer nach § 58c Absatz 3 AMG
  • Überwachung der tierärztlichen Hausapotheke nach dem §§ 64 bis 69 AMG und die Ausstellung von Bescheinigungen nach § 47 Absatz 1a für die in § 47 Absatz 1 Nr. 6 des Arzneimittelgesetzes bezeichneten Empfänger
  • Fachaufsicht im Bereich Tierarzneimittel bei den Städten und Landkreisen

Weitere Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit Arzneimitteln stehen und beim LANUV NRW anzuzeigen sind, werden in § 67 Arzneimittelgesetz aufgeführt.

In regelmäßigen Abständen (alle zwei bis drei Jahre) und aus besonderen Anlässen (z. B. Änderung der Herstellungserlaubnis, Bedenken gegen die Arzneimittelsicherheit) werden die entsprechenden Firmen und Einrichtungen inspiziert.

Zulassungen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig. Handelt es sich um eine europaweite Zulassung eines Arzneimittels, so ist der Zulassungsantrag bei der European Medicines Agency (EMA) zu stellen.