D1 - Flächenverbrauch

1) 1) Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen, absolut

(Machbarkeit: 1, DPSIR-Einstufung: D, Einheit: [ha/d])

2) 2) Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche

(Machbarkeit: 1, DPSIR-Einstufung: S, Einheit: [%])

Stand: 18.01.2018

Definition und Berechnungsverfahren:

1) Die jährliche zusätzliche Inanspruchnahme von Bodenflächen für Siedlungs- und Verkehrsflächen (SuV) pro Tag wird errechnet, indem der jährliche Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen durch die Anzahl der Kalendertage des Jahres geteilt wird.

2) Die SuV wird in Beziehung zur Gesamtfläche eines Landes (ohne Küstengewässer) gesetzt.

Die SuV setzen sich aus folgenden Katasterkategorien zusammen:

Die Daten zur SuV und zur Gesamtfläche der Länder werden von der Arbeitsgemeinschaft "Umweltökonomische Gesamtrechnung der Länder" (AG UGR d L) für alle Bundesländer erstellt. Grundlage ist die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung, die auf den Angaben des Automatisierten Liegenschaftsbuchs basiert, mit Stichtag 31.12. des angegebenen Jahres.

Bedeutung:

1) Die Flächeninanspruchnahme steht als hoch aggregierter Schlüsselindikator für die Nachhaltigkeit der Raumnutzung. Die mit der Flächeninanspruchnahme verbundenen Umweltschädigungen sind in der Regel schleichend und treten erst über lange Zeiträume auf. Die Folgewirkungen sind auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, deren Gefahren werden zurzeit noch deutlich unterschätzt.

Die Flächeninanspruchnahme beinhaltet die Umnutzung von Freiflächen, i.d.R. landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Siedlungs- und Verkehrsflächen. Dabei gehen ökologische Funktionen des Bodens selbst verloren ebenso wie Lebensräume für Flora und Fauna. Häufig handelt es sich anstelle einer multifunktionalen um eine einseitige, rein wirtschaftsorientierte Nutzung des Bodens. Die Flächeninanspruchnahme ist darüber hinaus meist verbunden mit der Abnahme der Siedlungsdichte, einer Zunahme des Verkehrsaufkommen und des Energieverbrauchs und dem kostenträchtigen Ausbau von Infrastruktur. Der Indikator indiziert daher auch Belastungspotentiale, die über die in Anspruch genommen Flächen hinausgehen.

Die tägliche Flächeninanspruchnahme eines Jahres wird als Indikator verwendet, da sie eine sehr anschauliche und inzwischen weithin bekannte Größe ist. Bei vergleichenden Darstellungen ist eine Normierung auf eine geeignete Bezugsgröße (z.B. auf Flächengröße oder Bevölkerungsdichte) vorzunehmen.

2) Mit dem Anteil an SuV wird die Zunahme an SuV auf die Gesamtfläche der Länder bezogen. Durch die Verwendung der Gesamtfläche als Bezugsgröße werden die Größenunterschiede der Länder berücksichtigt. Der Indikator ergänzt den Indikator 6a und sollte nur in Kombination mit diesem verwendet werden.

Landesspezifika / Stand:

Für die Berechnung der Indikatoren liegen Basisdaten aus der Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung für folgende Jahre (Stichtag 31.12.) vor: 1992, 1996, 2000-2015.

 

Datenlage

Zielstellungen

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015.
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Nachhaltigkeitsbericht des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (2014):
Aus dem Bundesziel leitet sich für BW ein Zielwert für 2020 von 3 ha pro Tag ab. Langfristiges Ziel ist die Netto-Null entsprechend der demografischen Entwicklung.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Ab 2014 nur noch Berechnung aus ALKIS. Zum Vergleich stehen Werte für 2012 und 2013 zusätzlich aus ALKIS zur Verfügung. 2012: 12,1 ha/d; 2013: 12,6 ha/d

Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie (2017):
zu 1) Langfristig deutliche Reduzierung des Flächenverbrauchs bis hin zu einer Flächenkreislaufwirtschaft ohne weiteren Flächenverbrauch.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Keine Angaben.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Keine Angaben.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Strategische Ziele des SUBV (2013):
Verminderung des Flächenverbrauchs durch Flächenrecycling, die Nutzung von Brachflächen und Baulücken und einen insgesamt schonenden Umgang mit Grund und Boden. Vorrang für Innenentwicklung.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Umweltprogramm:
Möglichst sparsamer Umgang mit Flächen und Flächenrecycling für neue Nutzung (z. B. Umwandlung alter Gewerbeflächen zu Wohnbauzwecken).

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Ziele und Indikatoren. Fortschrittsbericht 2016.:
Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf 2,5 ha/d im Jahr 2020 begrenzen; Zwischenziele: 3,1 ha/d ab 2012, 2,8 ha/d ab 2016 und 2,5 ha/d ab 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2013
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Reduzierung der Flächeninanspruchnahme.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Keine Angaben.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Nachhaltigkeitsstrategie für NRW (2016):
Der Flächenverbrauch soll bis zum Jahr 2020 auf 5 ha pro Tag und langfristig auf Netto-Null reduziert werden.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Koalitionsvertrag 2011-2016 Rheinland-Pfalz:
Die Flächeninanspruchnahme soll auf dem niedrigen Niveau von unter einem Hektar pro Tag stabilisiert werden.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Flächenverbrauch dauerhaft weniger als 0,5 ha/d.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2013
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015
Aufgrund der ALKIS-Umstellung werden die Werte für 2014 und 2015 nachgeliefert

Deutscher Bundestag - Drucksache 18/4172 (2015):
2 ha/Tag bis 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Koalitionsvertrag 2016 (S. 113):
Unser Ziel ist es, die Flächenversiegelung in Anlehnung an das bundesweite Ziel auf maximal 1,3 ha pro Tag zu begrenzen.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000, 2004-2015

Kein Ziel.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie - Indikatorenbericht 2016:
Möglichst ausgeglichene Bilanz zwischen Neuinanspruchnahme und Rückwidmung für natürliche und naturnahe Zwecke bis 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2013
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 1992, 1996, 2000 - 2015

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Neuauflage 2016 (Bundesregierung 2017, S. 159):
„Die Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke soll bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag begrenzt werden.“

Rechenschaftsbericht 2017 zur Umsetzung der NBS (BMUB 2017, S. 100):
„Die durchschnittliche tägliche Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke soll bis zum Jahr 2030 auf unter 30 ha [pro Tag] begrenzt werden.“

Klimaschutzplan 2050 (BMUB 2016):
„Der Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) soll im Einklang mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag reduziert werden.“


Die Länder Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt verfügen z.T. auch für die 1990-er Jahre über jährliche Werte und nutzen diese für landesspezifische Übersichten.

Bei der Umstellung der computergestützten Liegenschaftsdokumentation (COLIDO) der ehemaligen DDR auf das in den alten Ländern gebräuchliche Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB) kam es im statistischen Nachweis teilweise zu scheinbaren Nutzungsartenänderungen, denen in der Realität keine tatsächlichen Veränderungen gegenüberstanden. Das betraf vor allem die Betriebsflächen (ohne Abbauland) und die Erholungsflächen. Die Aussagekraft der Daten für die neuen Länder wird dadurch z.T. eingeschränkt; dies gilt allerdings nur für kleinschrittige Vergleiche zwischen einzelnen Jahren im Zeitraum 1992 bis 1998.

Hinweise zur Interpretation

Indikator D1.1) verdeutlicht den Beitrag der Länder zum gesamten Flächenverbrauch Deutschlands. Ein Ländervergleich der Absolutwerte ist wegen fehlender Normierung nicht zulässig, jedoch kann deren zeitliche Entwicklung vergleichend dargestellt werden.

Indikator D1.2) ist auf die Landesfläche normiert. Bei einer länderübergreifenden Interpretation wird mit Blick auf die Stadtstaaten deutlich, dass hierbei unterschiedliche Siedlungsstrukturen (z. B. Bevölkerungsdichte) zu beachten sind.

Das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) ersetzt das bisher als Datenbasis verwendete Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB). Im Rahmen der ALKIS-Umstellung wird der gesamte Flächendatenbestand komplett neu erfasst. Während beim ALB die Flurstücke mit teils veralteten Nutzungsartenzuordnungen die Datengrundlage bildeten, basiert ALKIS auf digital ermittelten geometrischen Flächen, bei denen überwiegend Luftaufnahmen genutzt wurden. Bei der ALKIS-Umstellung wurde nicht nur der Datenbestand aktualisiert, sondern auch die Nutzungsartenzuordnung teilweise geändert. Folglich ist bei der zeitlichen und räumlichen Vergleichbarkeit grundsätzlich zu berücksichtigen, dass Änderungen der Vermessungs- und Katasterverwaltungen in den Ausgangsdaten einen Einfluss auf die Ergebnisse haben. Zudem gibt es bei der Erfassung länderspezifische Regelungen.
30.06.2017: Aufgrund der Umstellung von ALB auf ALKIS ist eine Neuberechnung des Indikators notwendig geworden. Aus diesem Grund wird eine Datenaktualisierung erst im Frühjahr 2018 erfolgen.

Klärungsbedarf, Weiterentwicklung, weitere Schritte:

Die AG UGRdL wurde gebeten, die Anpassung der Daten für Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein an die Definition vorzunehmen (Herausrechnung der Küstengewässer). Dies ließ sich nicht verwirklichen, da die AG UGRdL die Infos von den Katasterämtern nicht bekommen konnte. Voraussichtlich wird das Problem mit der Einführung von ALKIS behoben sein.

Der Abstimmungsprozess innerhalb der Umweltministerkonferenz (UMK)/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO, Bericht vom 30. März 2010), der auch unter Beteiligung von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen (ARGEBAU) zuständigen Minister und Senatoren und der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) besonders breit angelegt war, schlägt die Ausarbeitung von Ergänzungsindikatoren zum Thema „Entwicklung der Siedlungsdichte“ sowie „Entwicklung der Gebäude- und Freiflächen“ unter Führung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vor.

nachrichtlich

Land Flächenversieglung in den
Bundesländern 2015
in km2*)
in % SuV**)
Baden-Württemberg 2.386 46,24
Bayern***)3.818 45,45
Berlin 311 49,72
Brandenburg 1.218 43,51
Bremen 111 47,12
Hamburg 223 49,68
Hessen 1.540 46,33
Mecklenburg-Vorpommern 778 40,92
Niedersachsen 3.041 45,67
Nordrhein-Westfalen 3.590 45,86
Rheinland-Pfalz 1.255 44,26
Saarland 249 46,34
Sachsen 1.064 43,76
Sachsen-Anhalt 897 39,89
Schleswig-Holstein 910 44,54
Thüringen 716 45,08
Deutschland 22.107 45,06

*) versiegelte Flächen innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsfläche, Stand am Jahresende
**) in Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche
***) Vgl. auch: „Satellitengestützte Erfassung der Bodenversiegelung in Bayern 2015“ https://www.lfu.bayern.de/umweltkommunal/flaechenmanagement/versiegelung/index.htm

"Verwandte" Indikatoren im Set:

Ansprechpartner:

 

Tanja Helmes
t.helmes@umwelt.saarland.de
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681-501-4355

 

Dr. Ninja Mariette Lehnert
ninja.lehnert@statistik.rlp.de
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Mainzer Straße 14 - 16
56130 Bad Ems
Tel.: 02603-71-3430

Datentabelle:

Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen [ha/d]]

 

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

Baden-Württemberg

10,2

10,2

10,2

10,2

12,0

12,0

12,0

12,0

Bayern

27,4

27,4

27,4

27,4

28,4

28,4

28,4

28,4

Berlin

-0,7

-0,7

-0,7

-0,7

1,4

1,4

1,4

1,4

Brandenburg

6,9

6,9

6,9

6,9

9,3

9,3

9,3

9,3

Bremen

0,1

0,1

0,1

0,1

0,5

0,5

0,5

0,5

Hamburg

0,4

0,4

0,4

0,4

0,2

0,2

0,2

0,2

Hessen

4,5

4,5

4,5

4,5

4,9

4,9

4,9

4,9

Mecklenburg-Vorpommern

5,3

5,3

5,3

5,3

7,6

7,6

7,6

7,6

Niedersachsen

16,6

16,6

16,6

16,6

16,4

16,4

16,4

16,4

Nordrhein-Westfalen

15,8

15,8

15,8

15,8

16,5

16,5

16,5

16,5

Rheinland-Pfalz

5,0

5,0

5,0

5,0

5,4

5,4

5,4

5,4

Saarland

0,6

0,6

0,6

0,6

0,7

0,7

0,7

0,7

Sachsen

8,8

8,8

8,8

8,8

8,2

8,2

8,2

8,2

Sachsen-Anhalt

9,2

9,2

9,2

9,2

9,9

9,9

9,9

9,9

Schleswig-Holstein

3,3

3,3

3,3

3,3

4,1

4,1

4,1

4,1

Thüringen

6,1

6,1

6,1

6,1

3,6

3,6

3,6

3,6

Deutschland

119,6

119,6

119,6

119,6

129,1

129,1

129,1

129,1

 

 

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Baden-Württemberg

11,8

10,6

10,3

8,7

8,8

9,4

10,3

8,2

Bayern

21,6

18,0

17,2

15,2

15,8

20,6

16,1

16,4

Berlin

0,5

0,4

0,1

0,2

0,4

0,1

0,5

0,1

Brandenburg

9,3

8,0

8,3

7,0

11,2

8,4

6,8

11,5

Bremen

0,3

0,1

0,1

0,2

0,1

0,1

0,4

0,2

Hamburg

0,1

1,0

0,8

1,2

1,0

0,8

0,1

0,1

Hessen

2,7

4,8

4,1

4,2

3,7

3,3

4,2

3,2

Mecklenburg-Vorpommern

7,3

10,9

8,8

7,9

6,7

7,3

6,7

10,7

Niedersachsen

14,9

11,8

12,6

18,3

14,0

11,5

10,0

11,0

Nordrhein-Westfalen

16,3

16,0

8,9

19,7

13,3

14,4

14,1

15,0

Rheinland-Pfalz

5,4

5,0

4,4

8,3

8,1

5,4

4,7

3,2

Saarland

0,8

0,5

0,4

1,3

0,6

0,5

0,6

0,5

Sachsen

8,1

5,8

4,0

2,8

3,0

4,5

11,2

6,9

Sachsen-Anhalt

11,2

4,4

8,8

26,7

25,0

11,7

0,8

2,5

Schleswig-Holstein

8,4

8,4

8,4

8,4

4,5

6,5

7,4

3,1

Thüringen

2,4

3,8

1,5

1,0

1,6

1,6

2,0

2,5

Deutschland

121,0

109,5

98,8

131,1

117,7

106,1

96,2

95,1

 

Datentabelle (Fortsetzung):

Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen [ha/d]]

 

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

Baden-Württemberg

7,0

6,7

6,3

6,7

5,3

5,2

5,2

Bayern

16,4

20,8

18,0

12,0

12,6

10,8

13,1

Berlin

0,6

0,3

0,2

-0,6

0,3

0,0

0,0

Brandenburg

6,7

4,8

3,2

3,6

11,2

2,9

1,9

Bremen

0,0

0,2

0,2

0,6

0,0

0,1

0,0

Hamburg

0,2

0,2

0,0

0,2

0,4

-0,6

-0,9

Hessen

3,6

3,6

1,4

3,7

2,2

3,6

2,5

Mecklenburg-Vorpommern

7,7

7,1

2,7

3,1

2,1

---

---

Niedersachsen

8,6

8,0

14,8

9,8

9,2

10,3

9,5

Nordrhein-Westfalen

9,2

11,5

10,0

10,4

9,3

9,0

9,3

Rheinland-Pfalz

0,6

0,5

1,0

1,5

1,4

0,6

-1,0

Saarland

0,8

1,0

0,5

0,3

0,3

0,4

0,1

Sachsen

10,1

6,9

6,0

5,7

2,9

---

---

Sachsen-Anhalt

0,4

-1,6

-0,6

-0,4

0,2

1,8

0,5

Schleswig-Holstein

3,3

3,0

4,8

2,3

2,7

2,9

2,8

Thüringen

2,7

3,7

5,1

5,4

2,6

8,3

2,5

Deutschland

78,0

76,8

73,6

69,3

70,6

---

---

 

Datentabelle:

Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche [%]

 

1992

1996

2000

2001

2002

2003

2004

2005

Baden-Württemberg

12,29

12,71

13,20

13,32

13,43

13,53

13,62

13,71

Bayern

9,26

9,82

10,41

10,52

10,61

10,70

10,78

10,86

Berlin

68,00

66,66

68,97

69,16

69,35

69,37

69,44

69,59

Brandenburg

7,39

7,73

8,20

8,31

8,41

8,52

8,60

8,74

Bremen

53,45

53,93

55,85

56,07

56,19

56,30

56,47

56,57

Hamburg

55,81

56,56

57,03

57,09

57,59

57,96

58,55

59,02

Hessen

14,22

14,53

14,87

14,91

15,00

15,07

15,14

15,20

Mecklenburg-Vorpommern

5,83

6,22

6,69

6,81

6,98

7,12

7,24

7,35

Niedersachsen

11,67

12,15

12,65

12,76

12,85

12,95

13,09

13,20

Nordrhein-Westfalen

19,60

20,27

20,97

21,15

21,32

21,41

21,62

21,76

Rheinland-Pfalz

12,61

12,98

13,38

13,48

13,57

13,65

13,80

13,95

Saarland

18,94

19,30

19,70

19,81

19,88

19,93

20,11

20,19

Sachsen

9,91

10,60

11,26

11,42

11,53

11,61

11,67

11,72

Sachsen-Anhalt

8,00

8,66

9,36

9,56

9,64

9,80

10,28

10,72

Schleswig-Holstein

10,50

10,78

11,17

---

---

---

11,95

12,03

Thüringen

7,89

8,44

8,77

8,82

8,91

8,94

8,96

9,00

Deutschland

11,29

11,78

12,31

12,43

12,54

12,64

12,78

12,90

 

 

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Baden-Württemberg

13,81

13,91

14,00

14,07

14,14

14,20

14,27

14,32

Bayern

10,97

11,05

11,14

11,22

11,33

11,65

11,72

11,78

Berlin

69,65

69,84

69,90

70,17

70,29

70,36

70,12

70,23

Brandenburg

8,84

8,93

9,07

9,15

9,21

9,25

9,30

9,38

Bremen

56,65

57,02

57,23

57,24

55,40

55,55

56,12

56,11

Hamburg

59,38

59,45

59,49

59,58

59,70

59,72

59,83

60,05

Hessen

15,26

15,33

15,39

15,45

15,51

15,54

15,60

15,64

Mecklenburg-Vorpommern

7,46

7,57

7,73

7,85

7,97

8,01

8,05

8,08

Niedersachsen

13,28

13,36

13,45

13,51

13,58

13,69

13,77

13,84

Nordrhein-Westfalen

21,92

22,07

22,23

22,33

22,45

22,55

22,65

22,75

Rheinland-Pfalz

14,05

14,14

14,20

14,21

14,22

14,24

14,27

14,29

Saarland

20,27

20,36

20,43

20,54

20,68

20,75

20,80

20,84

Sachsen

11,81

12,04

12,17

12,37

12,51

12,63

12,74

12,80

Sachsen-Anhalt

10,93

10,95

10,99

11,00

10,97

10,96

10,95

10,95

Schleswig-Holstein

12,18

12,35

12,42

12,50

12,57

12,68

12,73

12,79

Thüringen

9,04

9,08

9,14

9,20

9,28

9,40

9,52

9,58

Deutschland

13,00

13,10

13,20

13,28

13,36

13,48

13,54

13,60

 

Datentabelle (Fortsetzung):

Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche [%]

 

2014

2015

Baden-Württemberg

14,38

14,43

Bayern

11,84

11,91

Berlin

70,23

70,24

Brandenburg

9,42

9,44

Bremen

56,21

56,18

Hamburg

59,76

59,33

Hessen

15,70

15,74

Mecklenburg-Vorpommern

8,18

8,19

Niedersachsen

13,91

13,99

Nordrhein-Westfalen

22,85

22,95

Rheinland-Pfalz

14,30

14,28

Saarland

20,91

20,92

Sachsen

13,27

13,18

Sachsen-Anhalt

10,98

10,99

Schleswig-Holstein

12,86

12,92

Thüringen

9,75

9,80

Deutschland

13,69

13,73

 



Abb.: Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen in Hektar pro Tag


Abb.: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche