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 D1 - Flächenverbrauch

1) Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche, absolut
(Machbarkeit:1, DPSIR-Einstufung: D, Einheit: [ha/d]

2 a) Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche bis 2015
(Machbarkeit:1, DPSIR-Einstufung: S, Einheit: [%]

2 b) Anteil der Fläche für Siedlung und Verkehr an der Landesfläche ab 2016
(Machbarkeit:1, DPSIR-Einstufung: S, Einheit: [%]


Stand: 22.01.2020

Grafische Darstellung, Trend und Status :

Wählen Sie die darzustellenden Bundesländer aus:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland




Abb.: Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Hektar pro Tag (Mittelwerte)


Abb.: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) an der Landesfläche bis 2015


Abb.: Anteil der Fläche für Siedlung und Verkehr (FSuV) an der Landesfläche ab 2016
Link auf eine Gesamtansicht mit allen Bundesländer, Status und Trend 
Deutschlandkarte
mit Trend / Status
Legende zu den Status- / Trendsymbolen in den Grafiken

Definition und Berechnungsverfahren:

1) Die durchschnittliche zusätzliche Inanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke pro Tag wird errechnet, indem der jährliche Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen durch die Anzahl der Kalendertage des Jahres geteilt wird. Zur Glättung jährlicher Schwankungen wird der Vier-Jahres-Mittelwert für den Indikator angegeben. Er wird berechnet, indem die Indikatorwerte der letzten vier Einzeljahre aufsummiert und durch 4 geteilt werden. Zusätzlich werden auch die Jahres-Einzelwerte informell fortgeführt.

2 a) Zur Berechnung des Anteils der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche wird die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Beziehung zur Gesamtfläche eines Landes (ohne Küstengewässer) gesetzt. (Zeitreihe bis 2015)

2 b) Zur Berechnung des Anteils der Fläche für Siedlung und Verkehr an der Landesfläche wird die Fläche für Siedlung und Verkehr in Beziehung zur Gesamtfläche eines Landes (ohne Küstengewässer) gesetzt. (Zeitreihe ab 2016)

Die Flächenerhebung basiert auf einer Auswertung von Daten der Vermessungs- und Katasterverwaltung zum Stichtag 31. Dezember des jeweiligen Berichtsjahres. Die Erhebungsgrundlage für die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung stellt seit 2016 das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) dar. Mit dieser neuen Erhebungsgrundlage wurde der bundesweit vereinbarte Nutzungskatalog verändert und erweitert. Vor 2016 basierte die Erhebung auf einer Auswertung des Liegenschaftskatasters, zuletzt der Automatisierten Liegenschaftsbücher (ALB) bzw. bei Ländern, die bereits vorher auf ALKIS umgestellt haben, auf Rückmigration in die ALB-Systematik. Im Zuge der notwendigen Methodenänderung wurde die bis zum Berichtsjahr 2015 erfasste "Siedlungs- und Verkehrsfläche" durch die etwas anders abgegrenzte "Fläche für Siedlung und Verkehr" ersetzt.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) nach ALB (bis 2015) setzt sich zusammen aus folgenden Kategorien:

  • Gebäude- und Freifläche,.
  • Betriebsfläche (ohne Abbauland).
  • Erholungsfläche.
  • Verkehrsfläche.
  • Friedhof..

Die Fläche für Siedlung und Verkehr (FSuV) nach ALKIS (ab 2016) enthält gegenüber der Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) nach ALB noch zusätzlich folgende Nutzungskategorien nach ALB:

  • Betriebsfläche: Abbauland.
  • Landwirtschaftliche Betriebsfläche.
  • Forstwirtschaftliche Betriebsfläche.
  • Verkehrsübungsplatz.
  • Dressurplatz.
  • Freizeitanlage.
  • Historische Anlage.

Nicht mehr zur FSuV zählt dagegen die Verkehrsbegleitfläche Wasserstraße

Um den Nachhaltigkeitsindikator "Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche" fortführen zu können, wird die Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) seit dem Berichtsjahr 2016 nachrichtlich berechnet. Sie ergibt sich aus der Fläche für Siedlung und Verkehr (FSuV) abzüglich der Flächen für "Bergbaubetrieb" (14000) und für "Tagebau, Grube, Steinbruch" (15000). Der Erhebungsturnus betrug ursprünglich vier Jahre, so dass bis 2001 keine jährlichen Daten vorliegen. Für die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurden die Flächenangaben für den 31.12.1992 an die Gebietsänderung zum 30.06.1993 angepasst. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) kann nicht mit der versiegelten Fläche gleichgesetzt werden, da sie einen Anteil von nicht bebauten und nicht versiegelten Frei- und Grünflächen enthält. (s. nachrichtliche Darstellung der Flächenversiegelung in den Bundesländern)

Wichtiger Hinweis: Die zeitliche Entwicklung des Indikators wird in unterschiedlichem Umfang nicht nur durch die Umwidmung von Flächen (z.B. Landwirtschaft oder Wald) für Siedlungs- und Verkehrszwecke beeinflusst, sondern auch durch Neuzuordnungen von Flächen im Rahmen von Überprüfungen des amtlichen Liegenschaftskatasters. Zudem ist die zeitliche und räumliche Vergleichbarkeit durch die Methodenumstellung in der Vermessungsverwaltung, die sich seit 2009 je nach Bundesland in unterschiedlichem Ausmaß auf die Ergebnisse auswirkt, zum Teil erheblich eingeschränkt. Für weitere Informationen siehe:

Die Daten für die Bundesländer werden von der Arbeitsgemeinschaft Umweltökonomische Gesamtrechnung der Länder (UGRdL) bereitgestellt. Aufgrund der zuvor genannten Einschränkungen der Vergleichbarkeit der Daten, werden einzelne Bundesländerwerte nicht dargestellt.

Die Werte für Deutschland basieren auf der Nachhaltigkeitsberichterstattung des Bundes (Tabelle 91111-0001, Stand: 2.12.2019). Sie entsprechen nicht in allen Fällen der Summe der Länder (Daten UGRdL). Der hier ausgewiesene Wert weicht aufgrund einer Bereinigung des Indikatorwerts auf Bundesebene von der Ländersumme ab. Im Zuge der Berechnung des Indikators auf Bundesebene wurden für Nutzungsarten Anpassungen vorgenommen; so wurden beispielsweise größere Neuzuordnungen bei der Ermittlung des Flächenindikators -soweit möglich- herausgerechnet. Der Wert für die Ländersumme basiert auf unveränderten Messergebnissen der Vermessungsämter.

Der Indikator „Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche“ wird durch die Methodenumstellung nicht weitergeführt, sondern ab 2016 durch den „Anteil der Fläche für Siedlung und Verkehr an der Landesfläche“ ersetzt. Die Fläche für Siedlung und Verkehr setzt sich aus unterschiedlichen Arten der Flächennutzung zusammen. Der Bereich Siedlung umfasst die bebauten und nicht bebauten Flächen, die durch die Ansiedlung von Menschen geprägt sind oder zur Ansiedlung beitragen. Hierzu zählen u. a. die Wohnbaufläche, die Industrie- und Gewerbefläche, die Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche sowie Friedhöfe. Der Bereich Verkehr enthält die bebauten und nicht bebauten Flächen, die dem Verkehr dienen. Zu nennen sind hier z. B. die Kategorien Straßenverkehr und Bahnverkehr.

Bedeutung:

1) Die Zunahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke stellt einen Schlüsselindikator für die Nachhaltigkeit der Raumnutzung dar. Die mit diesem Flächenverbrauch verbundenen Umweltschädigungen sind in der Regel schleichend und treten erst über lange Zeiträume auf. Die Folgewirkungen sind auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen und werden zum Teil deutlich unterschätzt. Durch die Umnutzung von Freiflächen in Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke gehen infolge der (Teil-)Versiegelung ökologische Funktionen des Bodens verloren - ebenso wie Lebensräume für Flora und Fauna. Mit dem Ausbau der Infrastruktur ist häufig auch eine Zunahme des Verkehrsaufkommens verbunden. Somit induziert der Flächenverbrauch auch indirekt weitere Umweltbelastungen, die über die in Anspruch genommen Flächen hinausgehen.

Die durchschnittliche tägliche Flächeninanspruchnahme des jeweiligen Jahres wird als Indikator verwendet, da sie eine sehr anschauliche und inzwischen weithin bekannte Größe ist.

2) Mit dem Anteil der Fläche für Siedlung und Verkehr an der Landesfläche werden die Größenunterschiede der Länder berücksichtigt.

Hinweise zur Interpretation

Indikator D1.1) verdeutlicht den Beitrag der Länder zum gesamten Flächenverbrauch Deutschlands. Ein Ländervergleich ist wegen fehlender Normierung nicht zulässig, jedoch kann deren zeitliche Entwicklung vergleichend dargestellt werden.

Indikator D1.2) ist auf die Landesfläche normiert. Bei einer länderübergreifenden Interpretation wird mit Blick auf die Stadtstaaten deutlich, dass hierbei unterschiedliche Siedlungsstrukturen (z. B. Bevölkerungsdichte) zu beachten sind.

Das Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) ersetzt seit 2016 das bisher als Datenbasis verwendete Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB). Im Rahmen der ALKIS-Umstellung wurde der gesamte Flächendatenbestand komplett neu erfasst. Während beim ALB die Flurstücke mit teils veralteten Nutzungsartenzuordnungen die Datengrundlage bildeten, basiert ALKIS auf digital ermittelten geometrischen Flächen, bei denen überwiegend Luftaufnahmen genutzt wurden. Bei der ALKIS-Umstellung wurde nicht nur der Datenbestand aktualisiert, sondern auch die Nutzungsartenzuordnung teilweise geändert. Die Migration von ALB nach ALKIS erfolgte in den Bundesländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten und wurde für alle Bundesländer 2016 abgeschlossen. Methodenumstellung, Datenaktualisierung, Nutzungsartenneuzuordnungen sowie länderspezifische Regelungen bei der Migration schränken die zeitliche und räumliche Vergleichbarkeit der Daten teilweise erheblich ein. Die unter Definition und Berechnungsverfahren gemachten Anmerkungen und Verweise auf weitere Informationen sind für die Interpretation der Daten unerlässlich.

Landesspezifika / Stand:

Für die Berechnung der Indikatoren liegen Basisdaten aus der Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung für folgende Jahre (Stichtag 31.12.) vor: 1993-1996 und 1997-2000 als Mittelwerte und 2001-2018 als Jahreswerte. Seit 2016 basiert die Erhebung auf einer Auswertung des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS). Vor 2016 basierte die Erhebung auf einer Auswertung des Liegenschaftskatasters, zuletzt der Automatisierten Liegenschaftsbücher (ALB) bzw. bei Ländern, die bereits vorher auf ALKIS umgestellt haben, auf Rückmigration in die ALB-Systematik.

 

Datenlage

Zielstellungen

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015 Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Baden-Württemberg strebt eine bedarfsgerechte Flächenausweisung und effiziente Flächennutzung an. Vor einer Neuausweisung soll vorrangig der Innenbereich, der Flächen innerhalb bestehender Siedlungs- und Verkehrsfläche bezeichnet, entwickelt werden.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018 (ohne 2011 und 2014)
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Koalitionsvertrag (2018):
zu 1) Verankerung einer Richtgröße für den Flächenverbrauch von 5 Hektar pro Tag im Landesplanungsgesetz bis 2030.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Keine Angaben.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg- Fortschreibung 2019: Verringerung der Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Strategische Ziele des SUBV (2013):
Verminderung des Flächenverbrauchs durch Flächenrecycling, die Nutzung von Brachflächen und Baulücken und einen insgesamt schonenden Umgang mit Grund und Boden. Vorrang für Innenentwicklung.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Umweltprogramm:
Möglichst sparsamer Umgang mit Flächen und Flächenrecycling für neue Nutzung (z. B. Umwandlung alter Gewerbeflächen zu Wohnbauzwecken).

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018 (ohne 2016)
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Ziele und Indikatoren. Fortschrittsbericht 2016.:
Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf 2,5 ha/d im Jahr 2020 begrenzen; Zwischenziele: 3,1 ha/d ab 2012, 2,8 ha/d ab 2016 und 2,5 ha/d ab 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Reduzierung der Flächeninanspruchnahme.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Keine Angaben.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihen 1993 - 2015 und 2017-2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Zukünftige Nachhaltigkeitsstrategie für NRW:
NRW wird, zur Erreichung des Bundesziels einer Senkung der neuen Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr auf unter 30ha/Tag bis 2030, einen angemessenen Beitrag leisten.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Koalitionsvertrag 2011-2016 Rheinland-Pfalz:
Die Flächeninanspruchnahme soll auf dem niedrigen Niveau von unter einem Hektar pro Tag stabilisiert werden.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Zu 1) Flächenverbrauch dauerhaft weniger als 0,5 ha/d.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018 (ohne 2014 und 2015)
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Deutscher Bundestag - Drucksache 18/4172 (2015):
2 ha/Tag bis 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Koalitionsvertrag 2016 (S. 113):
Unser Ziel ist es, die Flächenversiegelung in Anlehnung an das bundesweite Ziel auf maximal 1,3 ha pro Tag zu begrenzen.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2018 (ohne 2001-2004)
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000, 2004-2015 (ohne 2001-2003)
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Kein Ziel.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2016
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016

Die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie - Indikatorenbericht 2016:
Möglichst ausgeglichene Bilanz zwischen Neuinanspruchnahme und Rückwidmung für natürliche und naturnahe Zwecke bis 2020.

Flächenverbrauch, Zunahme: Zeitreihe 1993 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Siedlungs-/ Verkehrsfläche: 2000 - 2015
Flächenverbrauch, Anteil Fläche für Siedlung und Verkehr 2016-2018

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Aktualisierung 2018 (Bundesregierung 2018, S. 55):
„Die Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke soll bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag begrenzt werden.“

Rechenschaftsbericht 2017 zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) (BMU 2017, S. 100):
„Die durchschnittliche tägliche Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke soll bis zum Jahr 2030 auf unter 30 ha [pro Tag] begrenzt werden.“

Klimaschutzplan 2050 (BMU 2016):
„Der Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) soll im Einklang mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag reduziert und danach weiter gesenkt werden, so dass spätestens bis zum Jahr 2050 der Übergang zur Flächenkreislaufwirtschaft erreicht ist und, in Übereinstimmung mit dem „Fahrplan für ein ressourceneffizientes Europa“ der EU, „nettonull“ beträgt.“


Die Länder Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt verfügen z.T. auch für die 1990-er Jahre über jährliche Werte und nutzen diese für landesspezifische Übersichten.

Bei der Umstellung der computergestützten Liegenschaftsdokumentation (COLIDO) der ehemaligen DDR auf das in den alten Ländern gebräuchliche Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB) kam es im statistischen Nachweis teilweise zu scheinbaren Nutzungsartenänderungen, denen in der Realität keine tatsächlichen Veränderungen gegenüberstanden. Das betraf vor allem die Betriebsflächen (ohne Abbauland) und die Erholungsflächen. Die Aussagekraft der Daten für die neuen Länder wird dadurch z.T. eingeschränkt; dies gilt allerdings nur für kleinschrittige Vergleiche zwischen einzelnen Jahren im Zeitraum 1992 bis 1998.

Klärungsbedarf, Weiterentwicklung, weitere Schritte:

nachrichtlich

Versiegelte Fläche in der Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) 2018*)

Land Versiegelte Fläche in SuV in km2Versiegelte Fläche in SuV in %
Baden-Württemberg 2.404 46,00
Bayern**)3.910 45,90
Berlin 309 49,10
Brandenburg 1.249 44,30
Bremen 114 48,30
Hamburg 220 49,40
Hessen 1.563 46,40
Mecklenburg-Vorpommern 789 41,10
Niedersachsen 3.067 45,70
Nordrhein-Westfalen 3.588 45,80
Rheinland-Pfalz 1.269 44,60
Saarland 257 46,80
Sachsen 1.093 44,10
Sachsen-Anhalt 904 40,10
Schleswig-Holstein 931 45,00
Thüringen - -
Summe der Länder 22.461 45,10

*) Die "Siedlungs- und Verkehrsfläche" (SuV) dient der Berechnung des Nachhaltigkeitsindikators "Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche". Es handelt sich um die Summe der Nutzungsarten Siedlung (10000) und Verkehr (20000) abzüglich Bergbaubetriebe (14000) und Tagebau, Grube, Steinbruch (15000). Die versiegelte Fläche wird auf die SuV je Bundesland bezogen und in km2 und als Anteil in % an der SuV angegeben. Stand zum Jahresende. Zur Berechnung der versiegelten Fläche siehe: Methodenbeschreibungen der UGRdL
**) Vgl. auch: „Satellitengestützte Erfassung der Bodenversiegelung in Bayern 2015“ https://www.lfu.bayern.de/umweltkommunal/flaechenmanagement/versiegelung/index.htm

"Verwandte" Indikatoren im Set:

LIKI-Vertreter

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat D/3 Landschaft, Fischerei und Umweltbildung
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681-501-4355
 

Fachansprechpartner

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Mainzer Straße 14 - 16
56130 Bad Ems
Tel.: 02603-71-3430

 Datentabelle: Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Hektar pro Tag (Mittelwerte)

  1993-1996 1997-2000 2001-2004 2002-2005 2003-2006 2004-2007 2005-2008 2006-2009
Baden-Württemberg 10,2 12,0 10,4 9,6 9,3 9,3 9,2 8,7
Bayern 27,4 28,4 18,0 16,5 17,2 16,9 17,2 17,4
Berlin -0,7 1,4 0,3 0,3 0,2 0,3 0,3 0,3
Brandenburg 6,9 9,3 8,2 8,6 8,7 8,3 9,5 8,4
Bremen 0,1 0,5 0,2 0,1 0,1 0,2 0,2 0,2
Hamburg 0,4 0,2 0,8 1,0 0,9 0,8 0,5 0,3
Hessen 4,5 4,9 3,9 4,2 3,8 3,9 3,6 3,6
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 7,6 8,7 8,6 7,7 7,2 7,8 8,1
Niedersachsen 15,9 16,4 14,4 14,2 14,1 13,5 11,6 10,3
Nordrhein-Westfalen 15,8 16,5 15,2 14,5 14,1 15,4 14,2 13,2
Rheinland-Pfalz 5,0 5,4 5,8 6,5 6,6 6,6 5,4 3,5
Saarland 0,6 0,7 0,7 0,7 0,7 0,8 0,6 0,6
Sachsen 8,8 8,2 5,2 3,9 3,6 5,4 6,4 8,2
Sachsen-Anhalt 9,2 9,9 12,8 16,2 18,1 16,1 10,0 3,9
Schleswig-Holstein 3,3 4,1 8,4 --- --- --- 5,4 5,1
Thüringen 6,1 3,6 2,2 2,0 1,4 1,6 1,9 2,2
Deutschland 119,6 129,1 115,1 114,3 113,3 112,8 103,8 93,9

  2007-2010 2008-2011 2009-2012 2010-2013 2011-2014 2012-2015 2013-2016 2014-2017
Baden-Württemberg 8,1 7,1 6,7 6,2 5,9 5,6 --- ---
Bayern 17,4 17,9 18,0 18,5 --- 12,1 --- ---
Berlin 0,4 0,3 0,1 0,0 0,0 -0,1 0,1 0,1
Brandenburg 7,5 6,6 4,6 5,7 5,2 4,9 4,7 2,1
Bremen 0,2 0,2 0,3 0,3 0,2 0,2 0,1 0,1
Hamburg 0,2 0,1 0,2 0,2 0,0 -0,2 -0,5 -0,6
Hessen 3,6 2,9 3,1 2,7 2,7 3,0 --- ---
Mecklenburg-Vorpommern 8,0 7,0 5,1 3,8 2,5 3,1 6,8 4,2
Niedersachsen 9,4 10,6 10,3 10,5 11,1 9,7 7,5 6,8
Nordrhein-Westfalen 12,5 11,4 10,3 10,3 9,7 9,5 --- ---
Rheinland-Pfalz 2,3 1,4 0,9 1,1 1,1 0,6 0,8 0,4
Saarland 0,7 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,9 0,9
Sachsen 8,8 7,5 7,2 5,4 --- --- --- ---
Sachsen-Anhalt 0,5 0,2 -0,6 -0,6 0,2 0,5 1,0 1,1
Schleswig-Holstein 4,2 3,6 3,4 3,2 3,2 2,7 2,3 2,5
Thüringen 2,7 3,5 4,2 4,2 5,3 4,7 5,5 ---
Deutschland 86,6 80,9 74,4 72,6 69,2 66,1 61,5 ---

  2015-2018
Baden-Württemberg ---
Bayern 11,1
Berlin 0,2
Brandenburg 1,7
Bremen 0,1
Hamburg -0,4
Hessen ---
Mecklenburg-Vorpommern 3,9
Niedersachsen 6,0
Nordrhein-Westfalen ---
Rheinland-Pfalz 0,6
Saarland 0,8
Sachsen ---
Sachsen-Anhalt 0,7
Schleswig-Holstein 2,6
Thüringen ---
Deutschland ---

 Datentabelle: Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Hektar pro Tag (Jahreswerte)

  2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Baden-Württemberg 11,8 10,6 10,3 8,7 8,8 9,4 10,3 8,2
Bayern 21,6 18,0 17,2 15,2 15,8 20,6 16,1 16,4
Berlin 0,5 0,4 0,1 0,2 0,4 0,1 0,5 0,1
Brandenburg 9,3 8,0 8,3 7,0 11,2 8,4 6,8 11,5
Bremen 0,3 0,1 0,1 0,2 0,1 0,1 0,4 0,2
Hamburg 0,1 1,0 0,8 1,2 1,0 0,8 0,1 0,1
Hessen 2,7 4,8 4,1 4,2 3,7 3,3 4,2 3,2
Mecklenburg-Vorpommern 7,3 10,9 8,8 7,9 6,7 7,3 6,7 10,7
Niedersachsen 14,9 11,8 12,6 18,3 14,0 11,5 10,0 11,0
Nordrhein-Westfalen 16,3 16,0 8,9 19,7 13,3 14,4 14,1 15,0
Rheinland-Pfalz 5,4 5,0 4,4 8,3 8,1 5,4 4,7 3,2
Saarland 0,8 0,5 0,4 1,3 0,6 0,5 0,6 0,5
Sachsen 8,1 5,8 4,0 2,8 3,0 4,5 11,2 6,9
Sachsen-Anhalt 11,2 4,4 8,8 26,7 25,0 11,7 0,8 2,5
Schleswig-Holstein --- --- --- --- 4,5 6,5 7,4 3,1
Thüringen 2,4 3,8 1,5 1,0 1,6 1,6 2,0 2,5
Deutschland 121,1 109,3 98,9 131,2 117,5 105,8 96,7 95,1

  2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Baden-Württemberg 7,0 6,7 6,3 6,7 5,3 5,2 5,2 3,5
Bayern 16,4 20,8 --- 12,0 12,6 --- 12,8 9,8
Berlin 0,6 0,3 0,2 -0,6 0,3 0,0 0,0 0,2
Brandenburg 6,7 4,8 3,2 3,6 11,2 2,9 1,9 2,9
Bremen 0,0 0,2 0,2 0,6 0,0 0,1 0,0 0,3
Hamburg 0,2 0,2 0,0 0,2 0,4 -0,6 -0,9 -0,9
Hessen 3,6 3,6 1,4 3,7 2,2 3,6 2,5 ---
Mecklenburg-Vorpommern 7,7 7,1 2,7 3,1 2,1 2,0 5,1 17,7
Niedersachsen 8,6 8,0 14,8 9,8 9,2 10,3 9,5 0,8
Nordrhein-Westfalen 9,2 11,5 10,0 10,4 9,3 9,0 9,3 ---
Rheinland-Pfalz 0,6 0,5 1,0 1,5 1,4 0,6 -1,0 2,2
Saarland 0,8 1,0 0,5 0,3 0,3 0,4 0,1 3,0
Sachsen 10,1 6,9 6,0 5,7 2,9 --- --- 3,1
Sachsen-Anhalt 0,4 -1,6 -0,6 -0,4 0,2 1,8 0,5 1,7
Schleswig-Holstein 3,3 3,0 4,8 2,3 2,7 2,9 2,8 0,9
Thüringen 2,7 3,7 5,1 5,4 2,6 8,3 2,5 8,7
Deutschland 78,1 76,7 73,6 69,4 70,6 63,3 61,0 ---

  2017 2018
Baden-Württemberg 7,9 4,5
Bayern 11,7 10,0
Berlin 0,3 0,1
Brandenburg 0,6 1,6
Bremen 0,1 -0,1
Hamburg 0,1 -0,1
Hessen 3,7 2,8
Mecklenburg-Vorpommern -7,9 0,5
Niedersachsen 6,5 7,1
Nordrhein-Westfalen --- ---
Rheinland-Pfalz -0,4 1,5
Saarland 0,2 0,2
Sachsen 5,0 4,5
Sachsen-Anhalt 0,6 -0,1
Schleswig-Holstein 3,4 3,2
Thüringen --- ---
Deutschland --- ---

 Datentabelle: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) an der Landesfläche bis 2015

  2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Baden-Württemberg 13,20 13,32 13,43 13,53 13,62 13,71 13,81 13,91
Bayern 10,41 10,52 10,61 10,70 10,78 10,86 10,97 11,05
Berlin 68,97 69,16 69,35 69,37 69,44 69,59 69,65 69,84
Brandenburg 8,20 8,31 8,41 8,52 8,60 8,74 8,84 8,93
Bremen 55,85 56,07 56,19 56,30 56,47 56,57 56,65 57,02
Hamburg 57,03 57,09 57,59 57,96 58,55 59,02 59,38 59,45
Hessen 14,87 14,91 15,00 15,07 15,14 15,20 15,26 15,33
Mecklenburg-Vorpommern 6,69 6,81 6,98 7,12 7,24 7,35 7,46 7,57
Niedersachsen 12,65 12,76 12,85 12,95 13,09 13,20 13,28 13,36
Nordrhein-Westfalen 20,97 21,15 21,32 21,41 21,62 21,76 21,92 22,07
Rheinland-Pfalz 13,38 13,48 13,57 13,65 13,80 13,95 14,05 14,14
Saarland 19,70 19,81 19,88 19,93 20,11 20,19 20,27 20,36
Sachsen 11,26 11,42 11,53 11,61 11,67 11,72 11,81 12,04
Sachsen-Anhalt 9,36 9,56 9,64 9,80 10,28 10,72 10,93 10,95
Schleswig-Holstein 11,17 --- --- --- 11,95 12,03 12,18 12,35
Thüringen 8,77 8,82 8,91 8,94 8,96 9,00 9,04 9,08
Deutschland 12,31 12,43 12,54 12,64 12,78 12,90 13,00 13,10

  2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Baden-Württemberg 14,00 14,07 14,14 14,20 14,27 14,32 14,38 14,43
Bayern 11,14 11,22 11,33 11,65 11,72 11,78 11,84 11,91
Berlin 69,90 70,17 70,29 70,36 70,12 70,23 70,23 70,24
Brandenburg 9,07 9,15 9,21 9,25 9,30 9,38 9,42 9,44
Bremen 57,23 57,24 55,40 55,55 56,12 56,11 56,21 56,18
Hamburg 59,49 59,58 59,70 59,72 59,83 60,05 59,76 59,33
Hessen 15,39 15,45 15,51 15,54 15,60 15,64 15,70 15,74
Mecklenburg-Vorpommern 7,73 7,85 7,97 8,01 8,05 8,08 8,18 8,19
Niedersachsen 13,45 13,51 13,58 13,69 13,77 13,84 13,91 13,99
Nordrhein-Westfalen 22,23 22,33 22,45 22,55 22,65 22,75 22,85 22,95
Rheinland-Pfalz 14,20 14,21 14,22 14,24 14,27 14,29 14,30 14,28
Saarland 20,43 20,54 20,68 20,75 20,80 20,84 20,91 20,92
Sachsen 12,17 12,37 12,51 12,63 12,74 12,80 13,27 13,18
Sachsen-Anhalt 10,99 11,00 10,97 10,96 10,95 10,95 10,98 10,99
Schleswig-Holstein 12,42 12,50 12,57 12,68 12,73 12,79 12,86 12,92
Thüringen 9,14 9,20 9,28 9,40 9,52 9,58 9,75 9,80
Deutschland 13,20 13,28 13,36 13,48 13,54 13,60 13,69 13,73

 Datentabelle: Anteil der Fläche für Siedlung und Verkehr (FSuV) an der Landesfläche ab 2016

  2016 2017 2018
Baden-Württemberg 14,67 14,75 14,80
Bayern 12,18 12,24 12,29
Berlin 70,39 70,50 70,55
Brandenburg 10,56 10,57 10,50
Bremen 56,44 56,51 56,42
Hamburg 58,95 59,00 58,96
Hessen 16,03 16,09 16,14
Mecklenburg-Vorpommern 8,69 8,56 8,56
Niedersachsen 14,47 14,50 14,53
Nordrhein-Westfalen --- --- ---
Rheinland-Pfalz 14,56 14,55 14,58
Saarland 21,56 21,58 21,60
Sachsen 14,39 14,44 14,59
Sachsen-Anhalt 11,55 11,55 11,52
Schleswig-Holstein 13,23 13,31 13,38
Thüringen 10,27 --- ---
Deutschland 14,21 14,27 14,35

 © Länderinitiative Kernindikatoren 2020

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