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Strategie der Futtermittelüberwachung

Nordrhein-Westfalen ist mit knapp 20 % der Mischfutterproduktion Deutschlands ein bedeutendes Herstellungsgebiet. Die Zulassung / Registrierung und Überwachung der Betriebe, die Mischfuttermittel herstellen, ist daher auch überregional von erheblicher Bedeutung.

 

Die landesweite Zuständigkeit für alle Betriebe von Futtermittelunternehmen in Nordrhein-Westfalen, die sich nicht auf der Stufe der Primärproduktion befinden, ermöglicht es dem LANUV, die Überwachung nach gleichen Kriterien durchzuführen. Die zu überwachenden Betriebe und die Produktionsschritte werden nach einer Risikoanalyse ausgewählt. Betriebe und Herstellungsprozesse, von denen ein größeres Risiko für die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher oder die Gesundheit der Tiere ausgehen kann, werden häufiger überprüft als Betriebe, in denen weniger kritische Futtermittel produziert werden (z. B. abgepackte Heimtierfuttermittel).

Aber auch inhaltlich hat sich die Futtermittelüberwachung gewandelt. War früher z.B. eine vollständige Überprüfung des gesamten Produktionsprozesses Gegenstand der Aufgabe, so steht heute in erster Linie die Kontrolle der betrieblichen Eigenkontrolle im Mittelpunkt. Die Futtermittelhersteller sind nach den einschlägigen Vorschriften dazu verpflichtet, umfassende Eigenkontrollsysteme zu entwickeln und zu pflegen.