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Umweltindikatoren NRW

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Trendermittlung

Die Grundlage der Bewertung ist die Trendermittlung mittels einer objektiven und statistisch fundierten Berechnungsmethode. Die für die Trendanalyse hier angewendete Methode wurde im Geschäftsbereich Statistik des Landesbetriebs „Information und Technik Nordrhein-Westfalen" in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Umweltökonomische Gesamtrechnung der Länder (AK UGRdL) und der Länderinitiative Kernindikatoren (LIKI) entwickelt.

Dabei wurde eine Methode aus dem Gebiet der Zeitreihenanalysen, namens „Autoregressives Fehlermodell der ersten Ordnung" (kurz FOAEM nach der englischen Bezeichnung „First Order Autoregressive Error Model") verwendet, welche an die besonderen Eigenschaften der Umweltindikatoren angepasst wurde.

Bei diesem Verfahren werden die Werte des letzten Zehnjahreszeitraums herangezogen und auf linearen Trend getestet. Es wird also für jeden Indikator untersucht, ob sich in diesen zehn Jahren statistisch eine lineare Entwicklung belegen lässt. Im Hinblick auf die Zuverlässigkeit der Ergebnisse wurde jedoch bei Vorliegen von weniger als sieben Werten keine Trendanalyse durchgeführt.

Bei den Indikatoren, bei denen eine lineare Entwicklung identifiziert wurde, erscheint in der dazugehörigen Grafik eine Gerade, die sogenannte Trendlinie, die die festgestellte Entwicklung veranschaulicht.

Bei der Trendanalyse wurde sich, mit einer Ausnahme, bewusst auf den letzten zehn Jahreszeitraum beschränkt, um eine möglichst aktuelle Entwicklung der Indikatoren abzubilden. Die Aktualität der Information wurde also gegenüber einer umfassenden Historie bevorzugt.

 © LANUV NRW 2017

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