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Wasserrahmenrichtlinie

Die „Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik”, kurz Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), ist mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt am 22.12.2000 in Kraft getreten.

Durch die Wasserrahmenrichtlinie wird die Gewässerschutzpolitik und Wasserwirtschaft in Europa für mehr als 20 Jahre neu ausgerichtet.

Wichtigstes Ziel der Richtlinie ist es, europaweit die Qualität der Oberflächengewässer und des Grundwassers deutlich zu verbessern. Innerhalb von maximal drei Bewirtschaftungszeiträumen 2009-2015, 2016-2021 und 2022-2027 soll der gute ökologische und der gute chemische Zustand der Gewässer und des Grundwassers erreicht werden.
Der zweite Bewirtschaftungsplan für Nordrhein-Westfalen liegt vor unter  http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/WRRL/Bewirtschaftungsplan.
Unter dieser Adresse finden Sie auch Planungseinheitensteckbriefe mit detaillierten Informationen zum Zustand und zu den Maßnahmen in den einzelnen Oberflächenwasser- und Grundwasserkörpern

Die Überwachung der Umsetzung erfolgt durch die Geschäftsstellen der 14 Teileinzugsgebiete bei den Bezirksregierungen.

Nordrhein-Westfalen hat Anteile an den vier Flussgebietseinheiten Rhein, Weser, Ems und Maas.

Die Bewirtschaftungspläne der internationalen oder nationalen Flussgebietsgemeinschaften liegen vor für

Der Bewirtschaftungsplan wurde erarbeitet für:

  • Alle Bäche und Flüsse mit einem Einzugsgebiet mit mehr als 10 km² - ca. 1.000 Fließgewässer mit einer Gesamtlänge von 14.000 km (einschließlich Schifffahrtskanäle), dies entspricht ca. 30 % des insgesamt 50.000 km umfassende Fließgewässer von NRW
  • Alle Seen mit einer Fläche von mehr als 50 ha - 22 Seen mit einer Gesamtfläche von 1.500 ha
  • das Grundwasser - alle oberflächennahen Grundwasserleitern erfasst.

Weitere Karten sind über das Fachinformationssystem ELWAS zu finden.