© Hans-Joachim Rechsiek

Tagebaurestseen

Tagebaurestseen entstehen durch den Volumenverlust, der im Abbaufeld infolge der Ausräumung der Kohle und ggf. der auf Außenhalden verkippten Abraummassen auftritt. Sofern das Restloch nicht verfüllt werden kann, füllt es sich nach Abschluss des Tagebaubetriebes mit Grundwasser und bildet einen See. Bei neuzeitlichen Tagebauen wird der Restraum gezielt für die Anlage eines Sees gestaltet.

Die nachstehende Grafik zeigt die Abbauflächen des Rheinischen Reviers, unterteilt in laufende Tagebaue (gelb), geplante Tagebaue (weiss) und abgeschlossene Tagebaue (grün). Die aus dem Tagebaubetrieb bislang entstandenen Restseen sind mittelblau, die beiden zukünftig geplanten Restseen sind hellblau dargestellt (mit Benennung der größeren Seen).