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Wasser- und Schifffahrtskanäle

Bedingt durch industrielle Bedeutung des Ruhrgebietes wurden in Nordrhein-Westfalen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Schifffahrtskanäle angelegt, um den gestiegenen Anforderungen an den Massengütertransport gerecht zu werden. Die Westdeutschen Kanäle stehen heute im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Eine wichtige Aufgabe nimmt das LANUV im Zuge der Gewässerüberwachung wahr: Es untersucht regelmäßig die Gewässergüte in den Westdeutschen Kanälen.

Die Kanäle stehen in engem Zusammenhang mit den umgebenden Fließgewässern. Das für den Betrieb der Kanäle erforderliche Zugabewasser wird hauptsächlich der Lippe entnommen, ggf. aber auch der Ruhr und dem Rhein. Umgekehrt wird die Lippe bei Niedrigwassersituationen mit Wasser aus dem Kanalnetz angereichert.  

Neben der reinen Schifffahrtsfunktion dienen die Kanäle auch der Bereitstellung von Brauchwasser für Industrie und Gewerbe.


Karte: Westdeutsches Kanalnetz

Die Karte von NRW zeigt das Westdeutsche Kanalnetz mit dem Datteln-Hamm-Kanal, dem Dortmund-Ems-Kanal, dem Mittellandkanal, dem Rhein-Herne-Kanal und dem Wesel-Datteln-Kanal. Die Kanäle haben, wie die Fließgewässer, eine Stationierung, die sich allerdings nicht nach der Systematik der Fließgewässer richtet, sondern nach der Kilometrierung durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.