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Grundwassermodell Venloer Scholle

 

Die Entwicklung des Grundwassermodells Venloer Scholle begann in 1987; seitdem wurde das Modell bis zum Jahr 2007 ständig weiter entwickelt und aktualisiert. Ziel ist es, die Wirkung der Sümpfungsmaßnahmen für die Tagebaue Garzweiler I und II und der Infiltrationsmaßnahmen zum Schutz der Feuchtgebiete zu ermitteln. Im Verbund mit den Modellen Erftscholle und Rurscholle lässt sich ein Gesamtbild der Grundwasserströmungsverhältnisse im Braunkohlerevier darstellen. Das Grundwassermodell Venloer Scholle liefert auch die Randbedingungen für das kleinräumige Grundwassermodell Schwalm. Im Jahr 2007 wurde das Grundwassermodell Venloer Scholle mit den beiden anderen Grundwassermodellen für die Erftscholle und die Rurscholle zu einem Großraummodell für das Rheinische Revier zusammengefasst.

 

Kenndaten des Grundwassermodells Venloer Scholle (Entwicklungsstand: 1998)
Modelltypquasi 3D - instationär
Fläche des Modellgebiets1 200 km 2
Anzahl der Modellknoten in einer Schicht6 700

Zahl der Schichten

7 Leiter / 6 Stauer
Maschenweite120 - 1 400 m
Erstellung

RWTH Aachen - Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft