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Das Rheinische Braunkohlerevier

Die Braunkohlenlagerstätte des Rheinischen Reviers liegt in der Niederrheinischen Bucht im Städtedreieck Aachen, Mönchengladbach und Bonn.


Das Rheinische Braunkohlerevier (Anklicken zum Vergrößern)

Entstanden ist diese bedeutende Braunkohlelagerstätte durch eine über mehrere Millionen Jahre anhaltende, gleichmäßige Absenkung der Niederrheinischen Bucht während des Miozäns. Das Hauptflöz steht im mittleren Bereich der Niederrheinischen Bucht mit einer Mächtigkeit von bis zu 100 m an.

Die gesamte Lagerstätte umfasst(e) insgesamt einen Kohlevorrat von 55 Mrd. t und ist damit die größte Braunkohlelagerstätte Europas. Als technisch und wirtschaftlich gewinnbar gelten ca. 30 Mrd. t. Der Braunkohlenvorrat in genehmigten Tagebauen beläuft sich auf rund 3 Mrd. t.

Der Abbau von Braunkohle wird bereits seit dem 18. Jahrhundert betrieben. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts setzte im Bereich der Ville der Übergang zum industriellen Abbaubetrieb ein. Mit der Verlagerung des Abbaus aus der Ville in den westlichen und nördlichen Teil des Reviers und der zunehmenden Tiefe der Abbaufelder setzte Mitte der 50er Jahre eine Konzentration auf wenige Großtagebaue ein, die das heutige Bild bestimmt.

Eine Detailübersicht der Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier liefert die wichtigsten Kenngrößen.