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Biologie des Niederrheins

Zu den biologischen Untersuchungen der Gewässer gehört die Bestandsaufnahme ihrer Lebensgemeinschaften. Regelmäßige Untersuchungen der Besiedlung mit Pflanzen und Tieren ermöglichen eine Aussage über die Qualität eines Gewässers.

Im Rahmen des Gewässergüteüberwachungssystems (GÜS) des Landes NRW werden im nordrhein-westfälischen Rheinabschnitt sowohl die Organismen des Freiwassers als auch die des Ufers untersucht. Zur Beurteilung werden folgende Organismengruppen heran gezogen:

 

  • Im Freiwasser lebende Bakterien, sowie mikroskopisch kleine Pflanzen und Tiere, das Phytoplankton bzw. Zooplankton..
  • Substratgebundene Tiere des Ufers, das Makrozoobenthos, wie z.B. Muscheln und Schnecken. .
  • Wasserpflanzen des Uferbereiches, die Makrophyten. .

Die Arten der gefundenen Organismen werden bestimmt und ihre Häufigkeiten erfasst.

Die Fischfauna des Rheins wird von der Fischereiökologie in der Außenstelle „Albaum" des LANUV untersucht.

Literatur: Fische unserer Bäche und Flüsse. Hrsg.: MUNLV, Düsseldorf 2001