Sie sind hier: Startseite LANUV » Landesamt » Veröffentlichungen » Umweltereignisse » rheinalarm.htm

Meldungen nach Warn- und Alarmplan Rhein

Ziel des Warn- und Alarmplanes Rhein (WAP) ist, plötzlich im Rheineinzugsgebiet auftretende Verunreinigungen mit wassergefährdenden Stoffen, die in ihrer Menge oder Konzentration die Gewässergüte des Rheins nachteilig beeinflussen könnten, weiterzumelden und die zur Bekämpfung von Schadensereignissen zuständigen Behörden und Stellen zu warnen, um

  • Gefahren abzuwehren,
  • Verursacher zu ermitteln
  • Maßnahmen zur ergreifen
  • Folgeschäden zu vermeiden.

Massgeblich für die Weitergabe der Informationen sind Informationswerte, die als Orientierungswerte im Warn- und Alarmplan festgelegt sind und bei deren Überschreitung entsprechende Meldungen erfolgen.

03. Dezember 2013: Benzol im Rhein bei Bimmen/Lobith

In Stichproben wurden am 03.12.2013 in den Stationen in Kleve Bimmen (Rhein km 865 links) und Lobith (Rhein-km 863,3, rechts) erhöhte Konzentrationen an Benzol und MTBE als Begleitsubstanz festgestellt.

05. November 2013: Schadstoffwelle am Niederrhein

In Stichproben vom rechten Rheinufer, die heute bei Götterswicker-hamm (etwa 1 km unterhalb der Emscher-Mündung), Wesel und Rees genommen wurden, wurde per SPE-GC/MS eine stark erhöhte Konzentrationen einer Substanz gefunden, deren Massenspektrum gut mit der von Isophoron übereinstimmt.

30. Oktober 2013: Ansteigende Konzentrationen des Herbizids Chlortoluron im Rhein bei Kleve Bimmen

Ein knappes Überschreiten des Meldewertes wurde in einer Stichprobe vom 30.10.2013 (05:00 Uhr) mit einem Befund von 0,12 µg/L Chlortoluron angegeben.

29. Oktober 2013: Benzol im Rhein

In einer Stichprobe aus dem Rhein bei Düsseldorf Flehe vom 26.10.2013 wurde heute Benzol begleitet von Toluol, Xylol, Ethybenzol und Naphthalin nachgewiesen.

28. Oktober 2013: Isoproturon (IPU) im Rhein

Im Rahmen eines HPLC-Screenings wurden an der Messstation Bad Honnef (Rhein-km 640, rechts) seit dem 26.10.2013 erhöhte Konzentrationen des Herbizids Isoproturon mit steigender Tendenz gemessen.

03. Oktober 2013: Styrol im Rhein an der IMBL

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung werden in Stichproben vom 03.10.2013 seit 07:00 Uhr an der Messstation Bimmen, Rhein km 865 links, erhöhte Konzentration von Styrol bis zu einer Größenordnung von 19 µg/l gemessen.

25. September 2013: Erhöhte Konzentrationen von Tetrapropylammonium an der Messstation in Bad Honnef

Die Informationsschwelle wurde am 20.09.13, in Stichproben um 07.00 Uhr und 08:50 Uhr überschritten. Die Untersuchungen von weiteren Proben des nordrhein-westfälischen Rheinabschnitts werden fortgesetzt. Die Schadstoffwelle hat am 25.09 die deutsch-niederländische Grenze passiert

21. September 2013: Unbekannte Substanz im im Rhein bei Bimmen/Lobith, Rhein-km 863-865

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in Mischproben vom 08.09. – 10.09.2013 aus der Messstation Bimmen/Lobith beim Screening mit SPE-GC/MS eine erhöhte Konzentrationen einer unbekannten Substanz nachgewiesen

09. Juli 2013: Dichlormethan im Rhein bei Düsseldorf-Flehe

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in Proben vom 07.07.2013 aus der Messstation Düsseldorf-Flehe beim Screening erhöhte Konzentrationen (bis 4,7 µg/l) von Dichlormethan nachgewiesen.

02. Juli 2013: Terbutylazin im Rhein

In 24-Stunden Mischproben der Messstationen Bad Honnef und Bad Godesberg wird seit dem 21.06.2013 das Maisherbizid Terbutylazin nachgewiesen. In der 24 h-MP vom 25.06. auf den 26.06.2013 wurde mit einer Konzentration von 0,11 µg/l die NRW-interne Meldeschwelle von 0,1 µg/l überschritten.

07. Juni 2013: Dimethenamid-Konzentrationen (Herbizid) im Rhein bei Bimmen

Seit dem 05.06.2013 ist Dimethenamid in den Proben Messstationen Bimmen und Lobith in geringen Spuren nachweisbar. An beiden Stationen wurde in jeweils einer Probe (Bimmen, 05.06.2013, Stichprobe 23:00 Uhr) und Lobith (Stichprobe 06.06.2013, 01:00 Uhr) eine Konzentration von 0,12 bzw. 0,11 µg/l erreicht.

05. Mai 2013: N-Methyldiethanolamin im Rhein, Austritt bei der BASF

Nach Meldungen der BASF kam es von Samstag bis Sonntag bei der BASF, Rhein-km 433 zum Austreten von ca. 1 500 kg N-Methyldiethanolamin "MDEA" über die Kläranlage.

27. April 2013: Isoproturon im Rhein bei Bimmen

Die internationale Wasserkontrollstation Bimmen/Lobith stellte im Rahmen der intensivierten Gewässerüberwachung in einer Stichprobe vom 27.04.2013; 11 Uhr eine Überschreitung des Schwellenwertes für Isoproturon an der Messstelle Bimmen mit 0,11 µg/L fest. An der Messstelle Lobith war der Schwellenwert mit 0,98 µg/L in einer Stichprobe von 7:15 Uhr annähernd ebenfalls erreicht.

26./28. April 2013: Ölfilm auf dem Rhein bei Duisburg/Öl im Hitdorfer Hafen

Auf dem Rhein bei Duisburg wurde am 26.04.2013 gegen 14:15 Uhr ein Ölfilm entdeckt. Nach einer Befliegung der WSP erstreckte sich der Ölfilm gegen 15 Uhr auf der ganzen Rheinbreite von km 795 bis km 805.
Am Nachmittag des 28.04.2013 wurde das LANUV von der Stadt Leverkusen informiert, dass gegen 14 Uhr im Innenbereich des Hafens Hitdorf auf Höhe des Rheinkilometers ein ca. 800 m langer Ölfilm festgestellt wurde.

28. März 2013: Tetrapropylammonium im Rhein bei Bad Honnef, Bad Godesberg und Bimmen/Lobith

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung traten beim LC/MS-Screening seit 2012 häufiger Messsignale einer unbekannten Substanz auf. Der seit dem letzten Jahr immer wieder nachweisbare Stoff konnte als Tetrapropylammonium (TPA, Kation) identifiziert werden.

27. Februar 2013: Aromatenwelle in Bimmen/Lobith

In der Stichprobe der Messstation Bimmen vom 26.02.2013, 19:00 Uhr wurde ein Gemisch aus den o.g. Aromaten gefunden, das in der Summe der Konzentrationen (3,5 µg/l) die Informationsschwelle von 3 µg/l übersteigt.

23. Februar 2013: Erhöhte Konzentrationen an MTBE im Rhein bei Kleve-Bimmen

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in einer Probe aus der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21.02.2013, 23:00 Uhr) im Rhein bei Kleve-Bimmen erhöhte Konzentrationen an MTBE und weiteren leichtflüchtigen Verbindungen gemessen. Die Verbindungen MTBE und Toluol überschreiten mit 8,5 bzw. 3,5 µg/l die Meldeschwelle.

01. Februar 2013: Einleitung bei der BASF in Hessen

Am heutigen Tage sind gegen 11:25 Uhr etwa 570 kg EDTA in den Rhein gelangt. Die Welle wird NRW in den nächsten Tagen erreichen. Gemäß den Ergebnissen des Abflussmodells Rhein wird die Welle voraussichtlich am 02./03.02. die Messstation Bad Honnef passieren.

30. Januar 2013: Schadstoffwelle bei Bad Honnef, Rhein-km 640

Im Rhein bei Bad Honnef, km 640 rechts, werden in den Stichproben der zeitnahen Gewässerüberwachung vom 29.01.13 seit 05:00 Uhr erhöhte Konzentrationen von Cyclohexan nachgewiesen.

21. Januar 2013: Aromatenwelle in Bimmen/Lobith

In der Stichprobe der Messstation Lobith vom 21.01.2013, 08:00 Uhr wurde ein Gemisch aus den o.g. Aromaten gefunden, das in der Summe der Konzentrationen die Informationsschwelle von 3 µg/l übersteigt.

16. Januar 2013: Chlortoluron in Bad Godesberg

Seit dem 12.01.2013 ist Chlortoluron in Bad Godesberg in Konzentrationen über 0,1 µg/l nachweisbar. In Bad Honnef liegen die Konzentrationen im gleichen Zeitraum unter der Bestimmungsgrenze von 0,05 µg/l, so dass der Eintrag vermutlich über die Mosel erfolgt.

09. Januar 2013: Benzol im Rhein bei Bimmen/Lobith

In Stichproben aus dem Niederrhein wurden am 09.01.2013 erhöhte Benzolkonzentrationen nachgewiesen

25. Dezember 2012: Unbekannte ölige Substanz in Düsseldorf Flehe

Nach den Befunden der Messstation Düsseldorf-Flehe kann nicht mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass derzeit im Rhein bei Düsseldorf-Flehe eine dispersionsartige, ölartige Gewässerverunreinigung vorliegt.

05. Dezember 2012: Schadstoffwelle in Bimmen/Lobith

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in Mischproben seit der Nacht vom 03. auf den 04.12. an den Messstationen Lobith (NL) und Bimmen erhöhte Isophoron-Konzentrationen von bis zu 6 µg/L festgestellt.

13. November 2012: Chlortoluron am Übergang von Mittelrhein zum Niederrhein bei Bad Honnef

Es ist zu erwarten, dass die Chlortoluronbelastung auch in den nächsten Tagen im Rhein nachweisbar sein wird. Begleitend dazu ist auch der Nachweis von Isoproturon zu erwarten.

11. November 2012: Schadstoffwelle mit ortho-Xylol in Kleve-Bimmen.

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in zwei Stichproben der Messstation Bimmen (Rhein-km 865, links) vom 11.11.2012 seit 15:00 Uhr erhöhte o-Xylol Konzentrationen von bis zu 4,4 µg/L festgestellt.

02. November 2012: MTBE im Rhein bei Bad Honef

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden am 02.10.2012 im Rhein in Stichproben aus Bad Honnef (Rhein-km 640, rechts) erhöhte Konzentrationen an MTBE gemessen.

25. August 2012: Einleitung des Röntgenkontrastmittels Iopamidol in den Rhein

Auf dem Wege des Warn- und Alarmdienstes Rhein (WAP) teilte die Bezirksregierung Düsseldorf mit, dass es vom 23.08.2012,15:00 Uhr bis zum 24.08.2012, 01:00 Uhr zu einer Einleitung des Röntgenkontrastmittels Iopamidol aus der Kläranlage Bibertal-Hegau bei Singen (Rhein km 30) gekommen ist. Die Welle wird NRW gegen Anfang September erreichen

20. August 2012: Benzolwelle im Raum Düsseldorf

In der Probe vom 20.08.2012, 16:00 Uhr wurde an der Messstation Düsseldorf-Flehe (Rhein-km 732, re) per P&T-GC/MS eine deutlich erhöhte Benzolkonzentration von etwa 3,4 µg/l festgestellt.

04. August 2012: MTBE im Rhein bei Düsseldorf

Im Rhein wurden im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung in Stichproben vom 04.08.2012 von der Messtation Düsseldorf-Flehe erhöhte Konzentrationen an MTBE gemessen.

04. August 2012: Benzol im Rhein bei Bimmen/Lobith

Im Rhein wurden im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung in Stichproben vom 03./04.2012 von der IMBL Bimmen-Lobith in Bimmen und Lobith, erhöhte Konzentrationen an Benzol, begleitet von deutlichen Spuren Styrol, Toluol, und Xylolen gemessen.

15. Juli 2012: MTBE im Rhein an der Internationalen Messstation Bimmen-Lobith

In Stichproben wurden an der IMBL erhöhte Konzentrationen an MTBE gemessen. Die bisher höchste Konzentration wurde in der Probe vom 15.07.2012 um 03:00 Uhr mit etwa 3,1 µg/l in Kleve-Bimmen gemessen. Die Werte sind wieder abgeklungen.

25. Mai 2012: Metolachlor im Rhein

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurde in einer Probe aus dem Rhein bei Worms eine erhöhte Konzentration von 0,67 µg/l Metolachlor gemessen. Am 26.05.2012 liegen zu Metolachlor erste Messergebnisse aus der Wasserkontrollstation Bad Honnef vor. Am 27.05.2012 liegen weitere Messergebnisse aus der Wasserkontrollstation Bad Honnef und erste Ergebnisse aus Düsseldorf-Flehe vor. Am 28.05.2012 hat die Metolachlorwelle die Wasserkontrollstation Bimmen erreicht.

23. März 2012: Erhöhte Konzentrationen an 1,2-Dichlorethan an der Internationalen Messstation Bimmen-Lobith

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurden in Stichproben von Lobith erhöhte Konzentrationen (bis 3,7 µg/l) an 1,2-Dichlorethan gemessen. In Bimmen betrug die maximale Belastung 0,47 µg/l in der Stichprobe von 07:00 Uhr. Momentan werden weitere Stichproben aus Lobith analysiert.

01. März 2012: Styrol im Rhein bei Dormagen

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung wurde in einer Stichprobe vom 29.02.2012 an der Messstation Dormagen-Stürzelberg eine erhöhte Konzentration an Styrol um 8 µg/l gemessen.

18. Februar 2012: Tri-iso-butylphosphat an der Messstation Bad Honnef gemessen

An der Messstation Bad Honnef wurde die Verbindung Tri-iso-butylphosphat im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung gemessen.

13. Februar 2012: Havarie eines Schubbootes mit Austritt von Gasöl in den Duisburger Hafen.

Am gestrigen Tage havarierte ein Schubboot bei einem Ankermanöver auf dem Rhein und wurde am Rumpf beschädigt.

08. Februar 2012: Isoproturon (IPU) im Rhein

Die bereits Mitte Dezember gemeldete Isoproturon- und Chlortoluronbelastung infolge der Wintergetreidebestellung im Rheineinzugsgebiet ist mittlerweile vollständig abgeklungen.

18. Januar 2012: Erhöhte Konzentrationen an MTBE im Rhein in Bad Honnef

Im Rahmen der zeitnahen Gewässerüberwachung werden ab 17.01.2012 ab 23:00 Uhr im Rhein in Bad Honnef erhöhte Konzentrationen an MTBE gemessen (s. Tabelle). Die Welle hatte heute morgen gegen 07:00 Uhr die höchste Konzentration mit ca. 7 µg/l MTBE erreicht und hält derzeit noch an. Weitere Untersuchungen folgen und werden entsprechend berichtet.

Ältere Meldungen finden Sie in den Archiven 2011, 2010, 2009 und 2008.