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Emissions- und Immissionsuntersuchungen

Luftschadstoff-Belastungen durch Emissionen (Quellen wie z. B. Industrie, Verkehr, Haushalt) und Immissionen (die auf Lebewesen und Materialien einwirkenden Konzentrationen) machen eine Überprüfung mittels Emissions- bzw. Immissionsmessungen notwendig. Die Bewertung von möglichen Auswirkungen durch Luftverunreinigungen auf Mensch und Natur gibt Auskunft über die Luftqualität.

Bei der Luftanalytik werden Konzentrationen verschiedener organischer und anorganischer Schadstoffe in der Luft untersucht. Hierzu gibt es unterschiedliche Messmethoden, die kontinuierliche und diskontinuierliche Messungen sowie Staubniederschlagsmessungen umfassen.

Die Luftschadstoffe werden anhand verifizierter Messverfahren im Rahmen der Umsetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinien und ihrer Tochterrichtlinien im Labor untersucht. Dabei werden unterschiedliche Messprinzipien angewandt. Für die kontinuierliche Erfassung von Schadstoffen werden hauptsächlich physikalische Messverfahren eingesetzt. Die analytische Bestimmung gesammelter Stoffe der diskontinuierlichen Messungen umfassen die Probenahme, Trennverfahren und qualitative sowie quantitative Analyse im Labor. Meist werden chromatographische Verfahren eingesetzt.
Für die Beurteilung der Luftgüte nimmt das EU-Referenzlabor des LANUV im Rahmen verschiedener Qualitätssicherungsmaßnahmen nach internationaler Norm (DIN/EN/ISO 17025) unterschiedliche Aufgaben wahr, veranstaltet nationale sowie internationale Ringversuche und nimmt auch an solchen teil.