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ECHO - Schnelle Ermittlung der Relevanz neuer Spurenstoffe für die Gewässer in NRW

Aktuelle Ereignisse bringen immer wieder Stoffe oder Stoffgruppen in die Diskussion, zu denen bisher keine Belastungsinformationen für die aquatische Umwelt in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus verfügbar sind. Um dennoch kurzfristig Relevanzaussagen u.a. zum Einfluss auf die Trinkwasserversorgung machen zu können, wurde das ECHO-Programm etabliert. ECHO verfolgt das Ziel, neue Stoffe mit möglicher Gewässerrelevanz quasi „auf Zuruf“ zu bewerten.

Im Rahmen des ECHO-Programms kann für derartige Einzelstoffe/Stoffgruppen in der Regel binnen 4 Wochen eine Relevanzaussage getroffen werden. Das Programm beinhaltet jeweils eine rasche Methodenentwicklung und die Durchführung eines an die Fragestellung angepassten Messprogramms unter Verwendung von Tandemmassenspektrometrie (MS/MS) nach hochleistungsflüssigkeitschromatographischer Trennung oder Gaschromatographie gekoppelt mit massenselektivem Detektor. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Konzept an neun Stoffen oder Stoffgruppen erprobt. Die ECHO-Stoffberichte dazu werden auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Nach Abschluss der Konzeptphase werden künftig jeweils zeitnah weitere Stoffe und Stoffgruppen, deren Relevanz geprüft werden soll, untersucht und hier berichtet.