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Chronologie des Luftqualitätsüberwachungssystems

Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben.

Das Luftqualitätsüberwachungssystem LUQS hat im Jahr 1999 das Telemetrische-Echtzeit- Mehrkomponenten-Erfassungs-System TEMES und die diskontinuierlichen Messsysteme unter LIMES abgelöst. Es ist ein integriertes Messsystem mit kontinuierlichen und diskontinuierlichen Messungen entstanden. Auslöser für die Neukonzeption des Luftqualitätsüberwachungssystems in NRW waren sich abzeichnende Anforderungen der EU sowie die deutliche Verlagerung der Belastungsschwerpunkte. So ging die Bedeutung der klassischen Schadstoffe wie Schwefeldioxid aus industriellen Quellen immer weiter zurück, während beispielsweise der Verkehr als Quellgruppe verschiedener Schadstoffe zunehmende Bedeutung erlangte.

Die Neukonzeption hatte auch Auswirkungen auf das Messnetz. So fand eine Reduzierung der ortsfesten Messstationen von 76 auf 51 Stationen im Ballungsraum Rhein-Ruhrgebiet statt (Ende 1996 realisiert). Zur Erfüllung europäischer Anforderungen wurde mit der Errichtung neuer Stationen in Ballungsräumen mit mehr als 250.000 Einwohnern (z. B. Aachen, Mönchengladbach, Münster, Wuppertal) sowie zusätzlicher Verkehrsstationen begonnen. Die Anpassung des Messnetzes an sich ändernde Anforderungen wird kontinuierlich fortgesetzt.