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Messnetz der Staubniederschlagsmessungen

Wo und Warum wird gemessen?

In den höher belasteten Regionen in Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig Staubniederschlag und seine Inhaltsstoffe gemessen.

Mit der Sammelmethode werden vor allem Staubpartikel mit einer Größe von 50 bis 200 ?m Korndurchmesser erfasst. Diese Stäube sinken verhältnismäßig schnell zu Boden, so dass sie in der Luft nur wenige hundert Meter weit transportiert werden. Daher weisen erhöhte Staubniederschlagswerte in der Regel auf eine unmittelbar benachbarte Emissionsquelle hin. Als Verursacher von Staubniederschlag sind vor allem zu nennen:

  • Industrie (Kokereien, Metallverarbeitung), Gewerbe und Landwirtschaft
  • Umschlagseinrichtungen von Gütern, z. B. an Häfen, Bahnhöfen, Halden und Freilägern
  • Baustellen
  • Tagebau

Ziel ist es, die Punkte mit der höchsten Belastung zu ermitteln, zu überprüfen, ob dort die Immissionswerte der TA Luft überschritten werden, und die Ausbreitung der Schadstoffe gut darstellen zu können. In der Regel werden aus dem Staubniederschlag die Metalle Arsen, Blei, Cadmium und Nickel, in ausgewählten Gebieten auch weitere Metalle wie Chrom, Kupfer, Zink und Eisen analysiert.

Insgesamt umfasst das Messgebiet in Nordrhein-Westfalen ca. 125 Messpunkte.