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Benzol

Die Ergebnisse für Benzol werden aus diskontinuierlichen Messungen erhoben und liegen vor als

Nach der 2. Tochterrichtlinie zur Luftqualität darf der Jahreswert nicht mehr als 5 µg/m 3 betragen. Dieser Grenzwert ist seit 1. Januar 2010 einzuhalten.

Wirkungen von Benzol

Zu den akuten Symptomen nach kurzfristiger Exposition gegenüber Benzol zählen u. a. Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit, Benommenheit sowie Sehstörungen.

Die chronische Toxizität zeichnet sich durch eine Reihe relativ unspezifischer Symptome, wie Müdigkeit, Schwäche, Schlaflosigkeit sowie Schwindel, Blässe, Augenflimmern und Herzklopfen bei körperlichen Anstrengungen, aus.

Benzol schädigt die Blutbildung im Knochenmark und kann Leukämie (Blutkrebs) sowie andere Tumorerkrankungen erzeugen. Benzol leistet bei den derzeit in der Außenluft auftretenden Konzentrationen an Belastungsschwerpunkten einen nennenswerten Beitrag zum allgemeinen Krebsrisiko. Des weiteren ist Benzol ein Stoff mit erbgutveränderndem Potenzial.

Alle allgemein toxischen Wirkungen spielen sich in der Regel allerdings in einem Konzentrationsbereich ab, der für Außenluftverhältnisse irrelevant ist. Somit verbleibt für die Allgemeinbevölkerung als wesentliches gesundheitliches Risiko von Benzol die kanzerogene bzw. erbgutverändernde Wirkung.