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Tierhaltung in NRW

In NRW ist die landwirtschaftliche Tierproduktion ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Derzeit (Agrarstrukturehebung 2016) werden in NRW rund 1,84 Millionen Großvieheinheiten (GVE) in 24.600 viehhaltenden Betrieben gehalten, das entspricht etwa 22 Millionen Tieren, vorrangig Rinder, Schweine und Geflügel.

Die Tierhaltung dient in erster Linie der Lieferung von Fleisch, Milch und Eiern für den Verbraucher. Mit der Tierhaltung können in vielen Fällen Umweltprobleme einhergehen, inbesondere bei großen Stückzahlen oder regionaler Konzentration der Viehhaltung.

Entwicklung der Tierhaltung in NRW

Der Gesamtviehbestand in NRW, ausgedrükt in Großvieheinheiten (GVE) hat seit 1991 leicht abgenommen (- 8%, siehe Abbildung). Bei der Rinderhaltung gab es eine deutliche Abnahme (- 24 % seit 1991), bei allen andern Tierarten eine Zunahme. Für alle Jahre wurde die Methodik der Landwirtschaftszählung 2010 verwendet, daher stimmen die Daten für 1991 bis 2003 nicht mit älteren Veröffentlichungen überein. 

Gleichzeitig hat es einen deutlichen Wandel bei der Struktur der viehhaltenden Betriebe gegeben, die im Durschnitt heute deutlich mehr Tiere halten als vor 25 Jahren:  Die Zahl der viehhaltendenden Betriebe hat sich seit 1991 auf knapp 25.000 Betriebe (2016) halbiert; die Zahl der schweinehaltenden Betriebe war 1991 noch viermal so hoch wie 2016, das gleiche gilt für die Zahl der Milchviehbetriebe. 

Entwicklung der Schlachtmengen

Darstellung der Viehdichte