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Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel sollen -ganz allgemein- die Pflanzen vor Organismen schützen, die Schäden verursachen. Sie bestehen in der Regel aus einem oder mehreren Wirkstoffen und Beistoffen, die dem Mittel die gewünschten Eigenschaften verleihen. In breiter Anwendung finden sich vor allem Herbizide zur "Beikrautregulation", Fungizide zur Bekämpfung von pilzlichen Krankheiten und Insektizide zur Bekämpfung von Schadinsekten, z.B. Blattläusen. Derzeit werden in Deutschland jährlich etwa 28.500 t an Pflanzenschutzmittelwirkstoffen ausgebracht.

Neben dem Anwendungsziel, den Pflanzenertrag zu sichern, können sich aus der Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln unerwünschte Einflüsse auf die Umwelt ergeben. Die eingesetzten Chemikalien unterliegen je nach Stoffeigenschaften unterschiedlichen Verlagerungsprozessen. So finden sich heute diverse Pflanzenschutzmittelwirkstoffe im Grund- und Oberflächenwasser wieder.

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist rechtlichen Regelungen unterworfen. Ein Überblick über diese Regelungen und Hinweise zur guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz finden sich auf der Homepage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.