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Gefährdung von Böden bei Baumaßnahmen

Böden unterliegen bei der Ausführung von Baumaßnahmen vielfältigen und nachhaltigen Eingriffen, die zu Schäden führen können und nur mit hohem Aufwand zu beseitigen sind.

 

 

 

  • Verdichtung von Böden durch schwere Maschinen und Befahren von feuchten Böden bis in den Unterboden, vor allem bei schweren, tonigen Böden mit der Folge von Staunässe und reduziertem Pflanzenwachstum.
  • Versiegelung durch Plätze, Wege, Nebengebäude und wasserdichte Beläge: Sie verhindern den Austausch zwischen Böden, Luft und Grundwasser.
  • Abtrag von Böden und Umlagerung mit Veränderung des Bodengefüges mit reduziertem Wasserspeichervermögen
  • Vermischung mit bodenfremden Stoffen mit Folgen von Verlust oder Verschlechterung der Bodenqualität, wie z.B. der Versickerungsleistung.
  • Eintrag von Schadstoffen durch verfülltes Material, fremde Bodenmassen, Reste von Bau- bzw. Abbrucharbeiten, Bauabfälle oder durch das Umfüllen von Baustoffen, Farben bzw. beim Befüllen von Maschinen und Tanks.
  • Aufschüttung von Böden mit Veränderung der Bodenfunktionen, Verdichtung, Erosion und evt. Eintrag von Schadstoffen.

Diese Nachteile können Sie verhindern, wenn Sie die Hinweise über bodenschonende Baumaßnahmen beachten.