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Begrünung und Gartenpflege

Bodenbearbeitung und Düngung

Nach der Fertigstellung des Baus stellt sich die Aufgabe der Wiederbegrünung und Gartenpflege. Um einen gesunden Boden zu erhalten, sind einige Grundsätze der Bodenbearbeitung und Düngung zu beachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Begrünen Sie mit Pflanzen, die mit den gegebenen Bodenverhältnissen harmonieren.
  • Kontrollieren Sie vor dem Düngen den Nährstoffbedarf und den pH-Wert des Bodens. Der Ratschlag „viel hilft viel“ führt zu einer Überdüngung, Belastung des Grundwassers und höheren Kosten.
  • Sinnvoll ist die Anlage eines Komposts (siehe dort: Kompost und Boden). Verwenden Sie keinen Torf, da dieser in der Regel sauer und nährstoffarm ist.
  • Aschen und Schlacken enthalten oft Schadstoffe und sind nicht zur Düngung geeignet.
  • Falls sich Staunässe bildet, versuchen Sie durch tiefwurzelnde Pflanzen eine Tiefenlockerung zu erreichen, bevor Sie mechanische Verfahren wählen.
  • Verwenden Sie keine eingewanderten Pflanzen (Neophyten) wie die Beifuß-Ambrosie oder die Herkulesstaude. Sie verbreiten sich aggressiv, sind allergieauslösend oder können Verbrennungen verursachen.

Bei der Gartengestaltung und Pflege beraten Sie Landschaftsgärtner, die Sie z.B. auf der Internetseite des Garten- und Landschaftsbaus NRW mit Hinweisen auf Fachbetriebe in Nordrhein-Westfalen finden