Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht: Bauschuttreste entsorgen


Foto: © Lazar

Freunde von Familie Mannhardt hatten bei der Begrünung ihres Gartens ebenfalls Probleme. Mit zwei Meter Abstand zum Gebäude vegetierten an vielen Stellen die angesähten Pflanzen im Kümmerstadium dahin.

Als sie dem Boden auf den Grund gingen, stießen sie in 30 cm Tiefe auf größere Beton- und Zementablagerungen, in die zum Teil Bauholz und Kabelreste eingemischt waren. Eines der beauftragten Bauunternehmen hatte seine Baureste in der Baugrube entsorgt. Da sich jedoch nach der Bauabnahme nicht mehr feststellen ließ, wer die Baumischabfälle zurückgelassen hatte, mussten die Freunde von Familie Mannhardt die Abfälle selbst entsorgen.

Beim nächsten Bau würden Sie die Baustelle während des Bauablaufs kontrollieren und vor der Abnahme den Bodenaufbau genauer prüfen, war ihre Schlussfolgerung.

Erfahrungsbericht: Schadstoffe im Boden

Ein Kollege von Andreas Mannhardt hatte ein Grundstück am Stadtrand von Altenhausen gekauft. Bei Ausheben des Fundaments stieß die Tiefbaufirma auf alte Kabel, Rohre, Plastiktüten und alte Haushaltsgegenstände, wie z.B. ein Kaffee-Service, das dem Aussehen nach aus den 60-er Jahren stammte.

War es am Anfang noch spannend, was beim Aushub noch zutage treten würde, war spätestens nach den ersten Untersuchungen klar, dass mit dem in den 60-er Jahren abgelagerten Müll auch hohe Gehalte im Boden an Blei, Cadmium und Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (kurz PAK) verbunden waren. Selbst im Oberboden waren noch Schadstoffkonzentrationen vorhanden, die um den Faktor 10 über den landesweit üblichen Hintergrundwerten lagen. Da auch die gesetzlichen Richtwerte überschritten waren, bestand Handlungsbedarf.

Die Folge des Funds war ein vollständiger Aushub der „Altlast“ mit einer vierwöchigen Verzögerung im Bauablauf und eine finanziell nicht unerhebliche Entsorgung des kontaminierten Erdreichs. Dabei lagen Informationen über die Ablagerung im städtischen Altlastenkataster vor. Eine einfache Anfrage bei der Unteren Bodenschutzbehörde von Altenhausen vor dem Kauf des Grundstücks hätte ausgereicht, um entweder einen deutlich günstigeren Preis zu zahlen oder die Entsorgung mit dem vorherigen Eigentümer zu vereinbaren.

Erfahrungsbericht: Staunässe im Garten


Foto: © Lazar

Familie Mannhardt freut sich darauf, den Garten ihres neu gebauten Häuschens für den Sommer zu gestalten. Sie haben den Boden oberflächlich gelockert und Rasen eingesät. Nach einigen Regenfällen mussten sie feststellen, dass sich im Garten Staunässe bildet und der eingesäte Rasen nicht aufgeht.

Bei Familie Sommer von nebenan dagegen sprießt das Grün. Im Gespräch stellt sich heraus, dass Familie Sommer bei den Baumaßnahmen beobachtet hatte, dass der Boden großflächig mit großen Maschinen befahren wurde und kein Wasser mehr abfließen konnte. Sie hatten deshalb nach Abschluss der Baumaßnahmen den Untergrund gelockert und darauf bestanden, dass der Oberboden in trockenem Zustand fachgerecht wieder eingebaut wurde.