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Welche rechtlichen Regelungen und DIN-Normen helfen weiter?


Die wichtigsten Vorgaben für den Wiedereinbau von Boden und die Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenzone sind § 12 BBodSchV sowie DIN 19731 und DIN 18915:

 

 

 

  • Das Auf- oder Einbringen von Materialien ist nur zulässig, wenn natürliche Bodenfunktionen oder Nutzungsfunktionen nachhaltig gesichert oder wiederhergestellt werden.
  • Das einzubauende Material muss geeignet sein. Dies betrifft v.a. die physikalische Bodenstruktur (Bodenart und Steingehalt) und die Stoffgehalte.
  • Die Schadstoffgehalte des eingebauten Bodens dürfen grundsätzlich nicht über den Vorsorgewerten der BBodSchV liegen. Ausnahmen sind nur bei naturbedingt oder siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten vorgesehen, wenn keine Schäden verursacht werden und keine Verschlechterung erfolgt.

Orientierungskosten

Orientierungskosten für den Wiedereinbau von Bodenmaterial sind in den „Materialien zur Altlastensanierung und zum Bodenschutz, Band 20“ ab Seite 333 zu finden.