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Flexible Zeitplanung

Werden Böden in nassem Zustand befahren, bearbeitet oder abgetragen, ist eine langfristige Verdichtung mit nachfolgender Staunässe unvermeidlich. Die Bearbeitung von Böden sollte sich daher an der Bodenfeuchte orientieren (vgl. DIN 19731 und DIN 18915).

Idealerweise sollten die Erdarbeiten bei längeren Niederschlägen unterbrochen werden und Zeit zum Abtrocknen des Bodens eingeplant werden. Um dies zu realisieren, ist eine frühzeitige und flexible Zeitplanung mit ausreichenden Pufferzeiten notwendig. Die eventuell höheren Preise rechnen sich spätestens bei der Anlage des Gartens.

Tipps

  • Termin für die Umsetzung von Erdarbeiten – wie z.B. Abtrag, Umlagerung und Wiedereinbau ist von der Witterung und Bodenfeuchte abhängig zu machen.
  • Schlechtwetterphasen sollten einkalkuliert und alternative Arbeiten eingeplant werden.
  • Geplante Bodenschutzmaßnahmen sind in der Ausschreibung (und im Baustelleneinrichtungsplan) zu berücksichtigen (Vertragsbeispiele).
  • DIN 19731 und DIN 18915 geben Anhaltspunkte, wann Böden für die Umlagerung geeignet sind. Sie legen auch fest, dass der Feuchtezustand des Bodens bei den Bauarbeiten zu beachten ist.