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Abtrag und Lagerung von Bodenmaterial

Das Befahren von ungeschütztem Oberboden oder abgelagertem Boden ist zu vermeiden. Um dies zu erreichen, muss die Baustellenerschließung sinnvoll geplant werden.

Tipps

  • Ausstellung von verbindlichem Baustellenerschließungsplan mit den künftigen Baustraßen, der Eingriffsfläche und der Ausführung, wie die Fahrstraßen angelegt werden.
  • Ausweisung von ausreichend großen Lagerflächen im Baustellenerschließungsplan, auf denen Oberboden- und Unterbodenmaterial sowie Baumaschinen, Baustoffe, etc. gelagert werden.
  • Schutz des Bodens auf den Lager- und Arbeitsflächen vor möglichen Einträgen durch auslaufende Flüssigkeiten (z.B. Öle) oder Baumaterialien (z.B. ungebundener Zement).
  • Ausreichende Entwässerung der Lagerbereiche.
  • Reduzierung der Eingriffsfläche, durch die Planung von realistischen Tabuflächen (Schutz durch Bauzaun).
  • Verwendung von natürlichem Material für Baustraßen und späterer Rückbau. Anlage von Fahrstraßen nur bei trockenem Wetter und auf abgetrockneten Böden. Bei Verwendung von Recycling-Material ist eine Abgrenzung nach unten durch eine Textilschicht notwendig.
  • Im Hochbau, v.a. beim Errichten von Wohnhäusern mit beengten Platzverhältnissen, sollte der Oberboden sowie ein Teil des Unterbodens außerhalb umzäunter Tabuflächen großflächig fachgerecht abgetragen und zwischengelagert werden.
  • Einsatz von Baggermatratzen bei geringem Befahren, die direkt auf den Oberboden aufgebracht werden.