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Baufahrzeuge

Eine Verdichtung von Böden, d.h. ein Zusammenpressen des Bodenmaterials, entsteht beim Einsatz von (zu) schweren Maschinen und beim Befahren von feuchten Böden. Um die Schäden und Staunässe zu vermeiden, sollten beim Einsatz der Baufahrzeuge die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Einsatz von Baufahrzeuge mit geringem Gewicht, d.h. einer geringen Radlast.
  • Generell sind Raupenfahrzeuge für die Bodenbearbeitung besser geeignet als Radfahrzeuge
  • Raupenbagger sind günstiger als Laderaupen (siehe auch optimierter Abtrag und Einbau von Bodenmaterial).
  • Wenn Radfahrzeuge eingesetzt werden, sind breite Reifen bzw. Zwillingsreifen und ein geringer Reifendruck zu beachten.
  • Berücksichtigung der Bodenfeuchte bei der Bearbeitung
  • Die Wahl des Baufahrzeugs ist abhängig von der Bodenart.
  • Verwendung eines Baukrans nicht nur für die Baumaßnahmen, sondern kann auch zum Einbau von Böden.

 

Einsatzgrenzen

Bauherr, Investor

Einsatzgrenzen von Baufahrzeugen für das Befahren von gewachsenem Boden lassen sich über den Druck oder über die Radlast angeben:

 

  • Als bodenverträglich gilt ein (Kontaktflächen-)Druck von 0,5 bar. Dieser wird ermittelt, indem das Gesamtgewicht des Fahrzeugs durch die Kontaktfläche mit dem Boden geteilt wird.
  • Die Eignung von Radfahrzeugen lässt sich zudem näherungsweise über die Radlast abschätzen. Radlasten über 2,5 t gelten hierbei als kritisch. Radlasten unter 2,5 t sind bei gut abgetrockneten Böden verträglich.