© F.Richter/Geologischer Dienst NRW

Abtrag optimieren

Was ist beim Abtragen von Bodenmaterial zu beachten?

 

 

 

 

 

  • Erstellung einer Massenbilanz vor dem Abtrag (z.B. m³ Oberboden, m³ Unterboden).
  • Kennzeichnung von Abgrabungsflächen und Lagerflächen für die Bodenmieten im Baustelleinrichtungsplan.
  • Verwendung von Bodenaushub am Ort des Ausbaus durch späteren Wiedereinbau oder Geländemodellierung. Dies spart nicht nur Kosten, sondern entspricht auch dem Vermeidungsgebot nach DIN 19731.
  • Abtrag von Boden nur in trockenen Perioden und bei ausreichend abgetrocknetem Oberboden durchgeführt werden ( flexible Zeitplanung).
  • Beachtung des Feuchtezustands des Bodens gemäß DIN 19731.
  • Abtrag von Oberboden und Teil des Unterbodens. Trennung von Ober- und Unterbodenbeim Abtrag und bei der Zwischenlagerung (vgl. DIN 19731 und DIN 18300).
  • Geeignete Baufahrzeuge für den Abtrag sind Raupenbagger. Für den Abtransport des Bodens können z.B. Raupendumper verwendet werden.
  • Generell sind abhebende Geräte wie der Raupenbagger bodenschonender als stoßende bzw. schiebende Maschinen. Bedingt geeignet für den Bodenabtrag – jedoch kostengünstiger – sind daher Laderaupen (= Raupenlader oder Dozer).
  • Nicht empfehlenswert für den Bodenabtrag sind Planierraupen und Radfahrzeuge, wie z.B. Radlader, die noch verbreitet eingesetzt werden.