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Untersuchungsstellen nach Fachmodul Abfall

Das Fachmodul Abfall regelt unter anderem die Kompetenzfeststellung und Zulassung von Untersuchungsstellen nach Klärschlamm-, Bioabfall-, Altöl- und Altholzverordnung.

Grundlage für das Notifizierungsverfahren in NRW ist der Erlass des MKULNV - IV-3-958.02 vom 08.10.2012.

Grundsätzlich dürfen nur Untersuchungsstellen für die dort beschriebene Probenahme und Analytik beauftragt werden, die über eine entsprechende Notifizierung (Zulassung) verfügen. Die Notifizierung erfolgt nach Feststellung der erforderlichen Fachkunde, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und gerätetechnischen Ausstattung. Dies ist in der Regel durch eine gültige Akkreditierung unter Berücksichtigung des Fachmoduls Abfall durch die deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) nachzuweisen.

 

Zurzeit befindet sich das Fachmodul Abfall (Stand August 2012) in Überarbeitung. Sobald es verabschiedet ist, wird es auf dieser Seite unter der Rubrik „Mehr zum Thema“ eingestellt.

Am 27.09.2017 ist die neue Klärschlammverordung (AbfKlärV) in Kraft getreten. Sie gilt ab sofort. Die zurzeit erteilten Notifizierungen nach Klärschlammverordung behalten noch bis zum 31.03.2018 ihre Gültigkeit. Danach müssen Labore eine Akkreditierung nach der neuen Klärschlammverordung nachweisen. Um den Übergangszeitraum zwischen dem 31.03.2018 und dem Erhalt einer Akkreditierung nach der neuen AbfKlärV zu überbrücken, haben sich die Länder auf eine Übergangsregel geeinigt  . Labore die auch nach dem 31.03.2018 im rechtlich geregelten Bereich der AbfKlärV tätig sein möchten, sollten bis spätestens Ende Januar einen Antrag auf Notifizierung nach neuer AbfKlärV  stellen.

Die Notifizierung kann separat für jeden im Fachmodul angegebenen Teilbereich beantragt werden.

Sämtliche erforderlichen Antragsformulare sind als Word-Dokumente für die elektronische Bearbeitung hier verfügbar. Der Antrag ist nach dem Ausfüllen auszudrucken und rechtskräftig (vom Eigentümer, Geschäftsführer, Prokurist) unterzeichnet per Post an das LANUV zu senden. Die weiteren im Antrag geforderten Unterlagen sowie die Verzeichnisse der Untersuchungsverfahren können elektronisch an die angegebenen Ansprechpartner übermittelt werden.

Verzeichnisse der Untersuchungsverfahren: