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Untersuchungsstellen nach Fachmodul Abfall

Das Fachmodul Abfall regelt unter anderem die Kompetenzfeststellung und Zulassung von Untersuchungsstellen nach Klärschlamm-, Bioabfall-, Altöl- und Altholzverordnung.

Grundlage für das Notifizierungsverfahren in NRW ist die Änderung des Erlasses des MKULNV - IV-3-958.02 vom 05.12.2017 sowie § 33 der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) vom 27.09.2017 .

Grundsätzlich dürfen für Probenahme und Analytik im Rahmen der o.g. Verordnungen nur Untersuchungsstellen beauftragt werden, die über eine entsprechende Notifizierung (Zulassung) verfügen. Die Notifizierung erfolgt nach Feststellung der erforderlichen Fachkunde, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und der gerätetechnischen Ausstattung. Dies ist in der Regel durch eine gültige Akkreditierung unter Berücksichtigung des Fachmoduls Abfall durch die deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) nachzuweisen. 

Das Fachmodul Abfall zur Verwaltungsvereinfachung der Länder über den Kompetenznachweis und die Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen im gesetzlich geregelten Umweltbereich ist mit Stand Mai 2018 von der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) neu veröffentlicht worden. In dieser Überarbeitung sind u.a. die Anforderungen der AbfKlärV vom 27.09.2017 berücksichtigt.

Die neue Klärschlammverordung (AbfKlärV) vom 27.09.2017 regelt in § 33 die Notifizierung von Untersuchungsstellen, die Klärschlamm zur landwirtschaftlichen Verwertung untersuchen. Für Anforderungen, die über die bisherigen hinausgehen, haben die Länder eine Übergangsregel erstellt, die den Untersuchungsstellen die Möglichkeit gibt, neue Parameter und Verfahren nach zu akkreditieren.

Die Notifizierung kann separat für jeden im Fachmodul angegebenen Teilbereich beantragt werden.

Sämtliche erforderlichen Antragsformulare sind als Word-Dokumente für die elektronische Bearbeitung hier verfügbar. Der Antrag ist nach dem Ausfüllen auszudrucken und rechtskräftig (vom Eigentümer, Geschäftsführer, Prokurist) unterzeichnet per Post an das LANUV zu senden. Die weiteren im Antrag geforderten Unterlagen sowie die Verzeichnisse der Untersuchungsverfahren können elektronisch an die angegebenen Ansprechpartner übermittelt werden.

Verzeichnisse der Untersuchungsverfahren: