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Natur in NRW Nr. 4/2018

Bisam und Nutria: Umgang mit zwei invasiven Arten

Die EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten ist seit 2015 in Kraft. Die Frage nach dem Umgang mit den dort gelisteten Arten drängt. Auf einer Tagung tauschten Expertinnen und Experten ihre Erfahrungen im Umgang mit Bisam und Nutria aus. Die beiden invasiven Arten verursachen erhebliche wasserwirtschaftliche und ökologische Schäden. Viele wünschen sich eine schärfere Gangart bei ihrer Bekämpfung.

Da lohnt auch ein Blick über die Grenze, wo unsere niederländischen Nachbarn die beiden Tiere seit vielen Jahren mit Erfolg bekämpfen – vor allem weil diese eine existenzielle Gefahr für den
Hochwasserschutz des Landes sind.

Seit Kurzem breitet sich die „Salamanderpest“ in Nordrhein-Westfalen aus – ein Anlass zur Sorge um unsere heimischen Salamander und Molche, auf die
sich der Hautpilz verheerend auswirkt. Lesen Sie über die aktuelle Ausbreitung des Erregers und die Herausforderung, dem Aussterben der betroffenen Arten entgegenzuwirken.

Ein neues Gewässerbett auf einem alten Industriestandort – das verspricht interessant zu werden. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe möchte deshalb die Entwicklung der  Auenlandschaft auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerkes in Oberhausen über einen langen Zeitraum dokumentieren. Lesen Sie hier erste Ergebnisse.

Vielfalt statt Einfalt – Wildpflanzen statt Maisanbau. Ob diese Rechnung für die Biogasproduktion im Münsterland aufgeht, untersuchen Forschende der Universität Münster. Für die Artenvielfalt jedenfalls wäre das ein Gewinn. Mit diesen und weiteren Themen bietet Ihnen diese Ausgabe wieder vielfältige Einblicke in die Naturschutzarbeit in Nordrhein-Westfalen.

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