Natur in NRW Nr. 2/2019

Insektenmonitoring in Nordrhein-Westfalen

Das Insektensterben ist in aller Munde, auch wenn über das Ausmaß und die Betroffenheit der Artengruppen, Lebensräume und Regionen noch nicht alles bekannt ist. Es ist daher dringend geboten, diese Wissenslücken zu schließen. Das LANUV startete deshalb zusammen mit der Universität Osnabrück ein Forschungsvorhaben, das die Grundlage für ein landesweites Insektenmonitoring schaffen soll.

Die Vogelschutzwarte NRW hat allen Grund zum Feiern: In diesem Jahr kann sie auf 80 Jahre Vogelschutz in unserem Bundesland zurückblicken. Lesen Sie in diesem Heft, wie sich die Aufgaben dieser für den Vogelschutz so wichtigen Institution über die Jahrzehnte wandelten und welche aktuellen und zukünftigen Herausforderungen auf sie warten.

Unsere Städte und Dörfer verändern sich – leider selten zugunsten der Mehlschwalben. Deren Bestände gehen stetig zurück – auch im Rheinisch-Bergischen Kreis, wie eine lokale Kartierung zeigt. Zugleich  beleuchtet der Beitrag die Lebensraumansprüche und die öffentliche Wahrnehmung dieser geschützten Art und liefert damit wichtige Ansatzpunkte für ihren Schutz. Gute Nachrichten gibt es von unserem größten Fluss. Seit 1984 beobachtet das LANUV, wie sich der Fischbestand im Rhein entwickelt: Die Fischbiomasse ging zurück, die Artenzahlen und die anspruchsvollen Arten nahmen zu. Getrübt wird die Freude  allerdings durch die Zunahme gebietsfremder Arten, die auf eine Störung des Lebensraumes hindeuten. Windenergieanlagen und Freileitungen sind Teil der Energiewende, doch sie beeinträchtigen das  Landschaftsbild und sind auch deshalb umstritten. Die landesweite Bewertung des Landschaftsbildes ist daher ein wichtiger Beitrag, um den Bau solcher Anlagen zu lenken und besonders hochwertige  Landschaftsbilder zu schützen.

Download

1 : 0

zurück