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Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung

Mit der Änderung des Landesjagdgesetzes im März 2014 ist die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung (FJW) von Wald und Holz NRW an das Landesumweltamt (LANUV) gewechselt. Desweiteren sind die Aufgaben der ehemaligen oberen Jagdbehörde auf das Umweltministerium (MKULNV) übertragen worden.

Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung war eine Einrichtung des Lehr- und Versuchsforstamts Arnsberger Wald von Wald und Holz NRW mit Dienstsitz in Bonn. Sie forscht und lehrt in jagdlichen Themengebieten, wie beispielsweise Lebens- und Umweltbedingungen des Wildes in Nordrhein-Westfalen, Wildkrankheiten und deren Bekämpfung sowie Wildschadenverhütung. Forschungsergebnisse und Beiträge aus den Arbeitsschwerpunkten werden regelmäßig veröffentlicht.

Dienstleistungen

  • Alters- und Bestimmungsuntersuchungen
  • Stellungnahmen in öffentlichen Verfahren
  • Mitwirkung in der Berufsausbildung
  • Fortbildungen

Fachgebiete und Aufgaben

FachgebietAufgaben
Schalenwild
  • Monitoring zu Wechselbeziehungen zwischen Wild und Vegetation für Großschutzgebiete und praktisches Management
  • Gemeinschaftsprojekte zum Verhalten, insbesondere zur Störungsbiologie im Tourismusbereich
  • Integrierte Konzepte zur Schalenwildbewirtschaftung
Niederwild
  • Bestandsentwicklung und Funktionsräume von Graugans, Kanadagans und Nilgans in NRW
  • Nisthabitate von Rebhühnern und Gehegebedingungen
  • Untersuchungen zur Wildbiologie von Niederwildarten (z. B. Rebhuhn, Feldhase, Fasan)
Schutz des Wildes
  • Fallwilduntersuchung, Tierkrankheiten und Genetik
  • Belastungen des Wildes mit Pflanzenschutzmitteln und Umweltschadstoffen
Wildbiologische Landschaftsinformationen
  • Aufbau eines Revier- und Jagdkatasters
  • Bestandssituation ausgewählter Arten, z.B. Rebhuhn, Baummarder und Kolkrabe
Wildökologie
  • Untersuchungen zu Wild und Straßenverkehr
  • Maßnahmen zur Wiedervernetzung im Rahmen des Konjunkturprogrammes II der Bundesregierung
  • Maßnahmen zur Lebensraumvernetzung (z.B. Grünbrücken)
  • Monitoring ausgewählter Arten, z.B. Wildkatze, Luchs, Wolf