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Intensivmonitoring - Level II

Das Intensivmonitoring in Nordrhein-Westfalen besteht aus 4 Kernflächen mit umfangreichen Untersuchungen zum Stoff- und Wasserhaushalt und weiteren 12 Dauerbeobachtungsflächen, die der intensiven Beobachtung der Waldentwicklung und der Erforschung von Ursachen-Wirkungsbeziehungen dienen.

Das Untersuchungsprogramm umfasst u.a.

  • Kronenzustandsparameter
  • Phänologische Parameter
  • Zuwachsmessungen
  • Meteorologische Parameter
  • Bodenhydrologische  Parameter zum Wasserhaushalt
  • Gasförmige Luftinhaltsstoffe
  • Atmosphärische Stoffeinträge mit den Niederschlägen und
  • Chemische Analysen im Bodensickerwasser zum Stoffhaushalt

Die Länge der Untersuchungsintervalle reicht hierbei von stündlichen Messwerten (Meteorologie und Wasserhaushalt) über wöchentliche Beobachtungen (Phänologie) und monatlichen Daten (Luftschadstoffe und Stoffhaushalt) bis zu jährlich einmaligen Messungen (Zuwachs). Darüber hinaus erfasst das Intensivmonitoring die Verteilung einiger Grunddaten auf der Fläche (Kronen- und Ernährungszustand der Waldbäume sowie Bodenzustand) mit einer größeren räumlichen Auflösung.

Das Intensivmonitoring schließt außerdem die Erfassung der wichtigsten Grunddaten, die im Rahmen der landesweiten Stichproben WZE, IWE und BZE aufgenommen werden, ein und geht darüber hinaus auch speziellen Fragestellungen nach.