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 B6 - Stickstoffüberschuss

Stickstoffüberschüsse der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland (Flächenbilanz)
(Machbarkeit:1, DPSIR-Einstufung: P, Einheit: [kg/(ha*a)]


Stand: 31.07.2021

Grafische Darstellung, Trend und Status :

Wählen Sie die darzustellenden Bundesländer aus:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland




Abb.: Stickstoffüberschüsse der landwirtschaftlich genutzten Fläche
Link auf eine Gesamtansicht mit allen Bundesländer, Status und Trend 
Deutschlandkarte
mit Trend / Status
Legende zu den Status- / Trendsymbolen in den Grafiken

Definition und Berechnungsverfahren:

Die Flächenbilanz betrachtet die Stickstoff-Flüsse zu und von der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Auf die Fläche gelangt Stickstoff in Form von Mineraldünger, Wirtschaftsdünger (Gülle, Mist), Sekundärrohstoffdünger (Klärschlamm, Kompost), atmosphärische Einträge (netto) sowie der N-Bindung durch Leguminosen (vgl. Abb. 1: Stickstoffzufuhren in die Flächenbilanz). Beim Wirtschaftsdünger werden vorab die N-Verluste an die Atmosphäre aus den Ställen und bei der Lagerung von Wirtschaftsdüngern abgezogen. Den Zufuhren stehen die N-Abfuhren mit dem Ernteentzug entgegen, die von der Fläche abgefahren wird. Die Differenz (der Saldo) zwischen N-Zufuhr und N-Abfuhr von der Fläche bildet schließlich den N-Flächenbilanzüberschuss.

Für die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung wird als Indikator der Überschuss der N-Gesamtbilanz herangezogen. Dieser setzt sich aus den Überschüssen der in diesem Indikator erfassten Flächenbilanz, der Biogasbilanz sowie der Stallbilanz zusammen.

Bildunterschrift

Das Berechnungsverfahren der Länder-Flächenbilanzierung ist beschrieben in Häußermann et al. (2019). Es wurde im Jahr 2021 weiterentwickelt und auch für rückliegende Jahre rückgerechnet. Alle Mengenangaben über Zufuhr und Entzug von Produkten sind mit wenigen Ausnahmen den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (destatis.de, regionalstatistik.de) zu entnehmen. Es erfolgte eine Aktualisierung und Rückrechnung der Daten mit Stand 26.4.2021, vgl. Häußermann et al. (2021)

Bedeutung:

Ein wichtiger Gradmesser für potenzielle Umweltbelastungen durch Stickstoff-Emissionen aus der Landwirtschaft ist der Überschuss der Stickstoff-Flächenbilanz. Stickstoff wird in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt und kann - soweit er nicht von den Nutzpflanzen aufgenommen wird - auf verschiedenen Wegen (Volatilisation, Auswaschung, Erosion) in die Umwelt gelangen. Dort kann der zusätzliche Stickstoffeintrag weitreichende Auswirkungen auf den Naturhaushalt haben, u.a. Versauerung, Eutrophierung, Nitratbelastung des Grundwassers, Belastung der Oberflächengewässer und Meere, Beeinträchtigung der biologischen Vielfalt und Klimawandel.

Hinweise zur Interpretation

Das sensitivste Glied der Länder-N-Bilanz ist die N-Mineraldüngung, weil zu dieser Größe für die Bundesländer keine zuverlässigen statistischen Angaben zur Verfügung stehen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht zwar in der Düngemittelstatistik (Statistisches Bundesamt, Fachserie 4, Reihe 8.2) Angaben zum N-Mineraldüngerabsatz nach Bundesländern. Bezogen auf die landwirtschaftliche genutzte Fläche (LF) der einzelnen Bundesländer zeigen diese Absatzmengen jedoch außerordentlich große, unplausible Diskrepanzen. Infolgedessen können diese Daten nicht verwendet werden, statt dessen muss die Höhe der N-Mineraldüngung für die Bundesländer berechnet werden. Der Berechnungsansatz geht vom gesamten N-Bedarf der angebauten Nutzpflanzen aus, von dem ein Teil durch Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung und weiteren Quellen gedeckt wird, der restliche Bedarf wird dann mit Mineraldünger zugeführt (Einzelheiten s. Häußermann et al. 2019). In Anbetracht der Schätzannahmen dieses Ansatzes sowie den weiteren Ungenauigkeiten in der Methodik der N-Bilanzierung wird die Genauigkeit der Größe N-Flächenbilanzüberschuss für Deutschland auf ca.7 kg N/ha LF und für einzelne Bundesländer auf 5 bis 12 kg N/ha LF geschätzt. Bei der Interpretation von Unterschieden zwischen Bundesländern ist diese Größenordnung der möglichen Unschärfe zu berücksichtigen. Bei einer Auswertung der N-Bilanzierungen ist darauf hinzuweisen, dass in verschiedenen Veröffentlichungen unterschiedliche Verfahren für die Bilanzrechnung verwendet werden, die zu divergierenden Ergebnissen bezüglich der Höhe des N-Bilanzüberschusses führen. Die LIKI-Indikatoren sind also nicht oder nur eingeschränkt mit anderen Berechnungsergebnissen vergleichbar. Beim Vergleich der aktuellen Zeitreihe des N-Flächenbilanzüberschusses der Länder mit älteren Veröffentlichungen der LIKI ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund methodischer Änderungen die aktuellen Werte Unterschiede gegenüber früheren Zeitreihen aufweisen können.

Landesspezifika / Stand:

 

Datenlage

Zielstellungen

Zeitreihe 1995- 2019

Naturschutzstrategie BW (2013)
Wir werden die Nährstoffüberschüsse der Landwirtschaft, insbesondere von Stickstoff und Phosphor, reduzieren.

Zeitreihe 1995- 2019

Umweltbericht Bayern (2019)
Reduzierung des Stickstoffüberschusses

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Kein Ziel

Zeitreihe 1995- 2019

Kein Ziel

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen: Senkung des Stickstoffüberschusses der landwirtschaftlich genutzten Fläche (nach der Flächenbilanz) auf 40 kg/ha (bezogen auf den 5 Jahresdurchschnitt) bis 2030

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Landwirtschaftskammer Niedersachsen: Nährstoffbericht in Bezug auf Wirtschaftsdünger für Niedersachsen 2018/2019
Substitution beim Mineraldüngereinsatz durch Verbesserung der Stickstoffausnutzung aus Wirtschaftsdünger. Reduzierung des Mineraldüngereinsatzes auf das für die Pflanzenernährung notwendige Maß.

Zeitreihe 1995- 2019

Nachhaltigkeitsstrategie NRW (2020)
Bis 2030 Senkung des durchschnittlichen Stickstoffüberschusses auf 60 kg pro ha.

Zeitreihe 1995- 2019

Kein Ziel

Zeitreihe 1995- 2019

Kein Ziel

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Keine Angaben

Zeitreihe 1995- 2019

Die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie - Indikatorenbericht 2016
Der Status quo soll erhalten bleiben

Zeitreihe 1995- 2019

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (2021)
Für den Zeitraum 2028 bis 2032 soll im Mittel eine Verringerung der Stickstoffüberschüsse der Gesamtbilanz für Deutschland auf 70 Kilogramm je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche pro Jahr erreicht werden.


Klärungsbedarf, Weiterentwicklung, weitere Schritte:

Standardisierung von N-Bilanzen und Erweiterung des Indikators auf Gesamtbilanz-Überschuss: Der LIKI-Indikator "Stickstoffüberschuss" fokussiert auf die "Flächenbilanz" der landwirtschaftlichen Fläche, während in der Nachhaltigkeitsstrategie und der Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung der "Gesamtbilanz-Überschuss" als Indikator verwendet wird. Die Gesamtbilanz bezieht neben der Flächen- auch die Stallbilanz und die Biogasbilanz mit ein, d.h. Zu- und Abfuhren von Stickstoff, die sich aus der Haltung von Nutztieren und dem Betrieb von Biogasanlagen ergeben. Die statistischen Informationen zur Berechnung von Stall- und Biogasbilanzen sind jedoch auf Länderebene nicht verfügbar. In Regionen mit hohem Viehbesatz kann der Gesamtbilanz-Überschuss ein Mehrfaches des Flächenbilanz-Überschuss betragen.(Mielenz et al. 2019).

Klärung der Begrifflichkeiten: In der umweltpolitischen Diskussion und bei der Interpretation von Ergebnissen zur N-Bilanzierung wird häufig nicht zwischen „Gesamtbilanz (Hoftorbilanz)“ und „Flächenbilanz“ unterschieden, was Missverständnisse zur Folge hat. Ähnliches gilt für die Ergebnisse von N-Bilanzierungen, die mit unterschiedlichen Methoden ermittelt worden sind. Eine Typisierung der Berechnungsansätze wird in StickstoffBW (2017) vorgestellt.

Veränderung der Datenverfügbarkeit: Infolge des stetigen Rückgangs der Zahl der Landwirtschaftsbetriebe werden agrarstatistische Daten in zunehmendem Umfang gesperrt, das heißt aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Die ökologische Problematik der N-Überschüsse wird allerdings auch von der EU erkannt. Zukünftig sollen daher EU-weit vertiefte Informationen zum Einsatz von Mineraldüngern in der Landwirtschaft auf der Betriebsebene erhoben werden. Die Berechnung des Indikators wird an die Änderungen der statistischen Datengrundlage anzupassen sein, wenn diese vorliegen.

Zukünftige Berechnung: Die N-Flächenbilanzen wurden vom Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Universität Gießen im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes (UBA, FKZ 37 1443 2020) mit Regionalgliederung Kreise für die Jahre 1995 bis 2017 berechnet. Die Ergebnisse werden bisher regelmäßig von der Universität Gießen aktualisiert und für den LIKI-Indikator bereitgestellt.

"Verwandte" Indikatoren im Set:

Literatur:

Häußermann, Uwe; Bach, Martin; Breuer, Lutz (2021) Ergebnisse Stickstoff-Flächenbilanz Deutschland, Regionalgliederung Kreise, Jahre 1995-2019, Stand 21.04.2021. Universität Gießen, Institut für Ressourcenmanagement und Landschaftsökologie

Häußermann, Uwe; Bach, Martin, Klement Laura; Breuer, Lutz (2019) Stickstoff-Flächenbilanzen für Deutschland mit Regionalgliederung Bundesländer und Kreise- Jahre 1995 bis 2017. Methodik, Ergebnisse und Minderungsmaßnahmen. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau, UBA-Texte 131/2019.

Mielenz, Henrike; Dieser, Mona; Ostermann, Anne (2019) Stickstoff-Bilanzen für die Landwirtschaft in Deutschland Zeitreihe 1990 bis 2017- Zusammenfassung und Anmerkungen zum Bilanzjahr 2017. Bericht des Julius Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde

StickstoffBW (Hrsg.) (2015) Berechnung Ermittlung der in Baden-Württemberg eingesetzten Stickstoff-Mineraldüngermenge. Abgleich von Berechnungen mit Daten auf Bundes- und Landesebene. Stand 2015. ID Umweltbeobachtung U75-S7-N11

StickstoffBW (Hrsg.) (2017) Berechnung Klärung der Anforderungen an die Stickstoffbilanzierung. Bund-Länder-Fachgespräch Stickstoffbilanz (FGNB), ID Umweltbeobachtung U26-S7-N17

LIKI-Vertreterin

Umweltbundesamt

Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340-2103-2161
 

Fachansprechpartner

Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement
Heinrich-Buff-Ring 26
35392 Gießen
Tel.: 0641-9937382

 Datentabelle: Stickstoffüberschüsse der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland in [kg/ha]

  1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002
Baden-Württemberg 73,4 71,9 64,3 63,2 70,1 74,6 63,4 66,9
Bayern 85,6 83,2 74,8 74,2 83,2 89,7 78,1 80,2
Berlin 117,2 109,7 99,4 96,0 109,2 123,7 98,3 92,8
Brandenburg 50,1 48,6 44,8 45,7 51,0 52,1 46,8 48,4
Bremen 117,2 109,7 99,4 96,0 109,2 123,7 98,3 92,8
Hamburg 117,2 109,7 99,4 96,0 109,2 123,7 98,3 92,8
Hessen 71,1 69,0 61,3 63,0 69,6 75,0 62,5 65,9
Mecklenburg-Vorpommern 51,3 48,0 44,9 45,6 53,2 56,4 47,2 48,3
Niedersachsen 100,4 96,5 88,4 88,2 97,8 106,0 93,3 94,7
Nordrhein-Westfalen 103,6 100,9 91,5 90,9 100,9 105,9 94,2 99,6
Rheinland-Pfalz 63,0 60,8 54,3 54,2 59,4 65,4 54,5 58,1
Saarland 70,0 67,5 60,0 58,2 62,6 69,1 58,6 63,3
Sachsen 63,2 59,3 54,2 54,7 61,4 63,9 55,8 57,0
Sachsen-Anhalt 51,8 48,9 43,7 44,5 52,2 54,5 46,7 47,7
Schleswig-Holstein 93,5 89,6 81,7 81,8 90,9 97,5 87,9 88,0
Thüringen 59,9 56,6 50,2 51,0 58,6 61,5 51,8 53,7
Deutschland 77,1 73,8 67,0 67,7 75,3 80,4 69,9 72,0

  2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Baden-Württemberg 80,6 57,3 59,4 66,8 54,6 61,5 46,4 57,7
Bayern 96,8 67,2 70,3 80,3 65,9 72,7 54,1 68,1
Berlin 106,2 81,5 81,6 104,5 92,2 107,5 91,3 104,2
Brandenburg 55,1 41,7 42,0 47,0 40,3 46,1 33,3 41,8
Bremen 106,2 81,5 81,6 104,5 92,2 107,5 91,3 104,2
Hamburg 106,2 81,5 81,6 104,5 92,2 107,5 91,3 104,2
Hessen 80,8 54,9 55,4 62,7 50,3 56,4 41,9 51,1
Mecklenburg-Vorpommern 65,6 42,1 42,8 49,7 39,5 46,8 31,7 42,3
Niedersachsen 115,6 83,1 84,2 93,6 80,5 89,4 70,1 83,5
Nordrhein-Westfalen 116,4 84,0 88,2 92,8 82,9 90,9 74,7 86,2
Rheinland-Pfalz 71,2 49,4 50,1 56,6 45,3 50,9 37,9 46,4
Saarland 72,9 52,9 51,3 56,9 46,9 53,0 38,8 48,1
Sachsen 69,0 49,8 50,3 55,2 44,2 51,5 36,7 46,9
Sachsen-Anhalt 62,2 41,3 41,5 47,7 36,8 44,1 30,1 39,9
Schleswig-Holstein 110,9 76,3 77,3 87,3 72,7 84,0 66,3 80,5
Thüringen 69,5 46,2 46,2 54,7 42,8 48,2 34,4 44,5
Deutschland 87,9 61,8 63,4 71,0 59,1 66,5 50,3 61,9

  2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Baden-Württemberg 68,6 58,5 64,0 50,2 71,1 66,2 60,4 80,7
Bayern 82,2 69,6 75,2 59,6 85,2 81,0 72,7 99,0
Berlin 114,6 102,2 98,8 87,4 99,4 89,4 76,7 94,0
Brandenburg 51,8 43,5 49,0 37,6 57,2 51,6 46,0 59,0
Bremen 114,6 102,2 98,8 87,4 99,4 89,4 76,7 94,0
Hamburg 114,6 102,2 98,8 87,4 99,4 89,4 76,7 94,0
Hessen 61,3 51,4 57,4 43,4 65,9 59,9 52,3 68,9
Mecklenburg-Vorpommern 54,4 44,1 50,9 36,9 61,1 52,1 46,6 62,2
Niedersachsen 103,3 91,9 99,1 79,8 115,2 102,0 93,9 114,1
Nordrhein-Westfalen 98,4 89,7 96,2 81,2 109,3 98,1 91,3 111,3
Rheinland-Pfalz 54,2 45,7 50,6 37,4 57,4 50,9 44,8 63,3
Saarland 57,9 49,2 52,7 38,7 58,4 51,7 43,9 62,3
Sachsen 57,3 47,1 52,5 38,3 62,8 56,7 49,3 67,0
Sachsen-Anhalt 50,0 41,3 47,9 35,3 59,3 53,3 46,4 62,1
Schleswig-Holstein 96,8 81,8 87,2 69,8 104,0 92,9 84,2 107,0
Thüringen 54,4 44,5 50,5 35,7 59,4 54,4 46,2 64,7
Deutschland 74,9 64,3 70,4 55,3 81,4 73,7 66,8 86,0

  2019
Baden-Württemberg 59,7
Bayern 72,0
Berlin 74,9
Brandenburg 45,3
Bremen 74,9
Hamburg 74,9
Hessen 51,4
Mecklenburg-Vorpommern 46,7
Niedersachsen 91,4
Nordrhein-Westfalen 87,3
Rheinland-Pfalz 44,3
Saarland 44,6
Sachsen 48,4
Sachsen-Anhalt 45,9
Schleswig-Holstein 84,4
Thüringen 45,9
Deutschland 65,5

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