23.11.2018

Zahl der von verunreinigten Futtermittel-Lieferungen betroffenen Betriebe steigt, auch schweinehaltende Betriebe sind betroffen


©Fotolia magicbeam

Die fortlaufenden Futtermittelanalysen im Auftrag des LANUV haben ergeben, dass weitere Verladezellen der Futtermittelfirma von Verunreinigungen betroffen sind. Aus Vorsorgegründen werden Futtermittellieferungen des letzten halben Jahres überprüft.

Futtermittellieferungen aus den aktuell fünf kontaminierten Lagerbehältern wurden an 75 geflügelhaltende Betriebe und einen schweinehaltenden Betrieb in Nordrhein-Westfalen verteilt. Die zuständigen Kreisordnungsbehörden wurden umgehend informiert und haben die Sperrungen der entsprechenden Betriebe veranlasst.

Aufgrund der weiten Verteilung sowohl von Futtermitteln als auch damit gefütterter Junghennen sind weitere Bundesländer betroffen und wurden entsprechend in Kenntnis gesetzt.

Die betroffenen Betriebe verteilen sich folgendermaßen auf die Kreise:

Kreis

Enten/

Gänse

Gänse

Hähn-chen

Jung-hennen

Lege-hennen

Mast-schweine

Puten

Gesamt

BOR

 

 

 

1

 

 

 

1

GT

3

 

8

1

6

1

8

27

HF

 

 

 

 

1

 

 

1

HX

 

 

1

 

 

 

 

1

LIP

 

 

1

 

 

 

1

2

MI

 

 

2

1

 

 

1

4

MS

 

 

1

 

 

 

 

1

PB

 

2

12

 

1

 

3

18

SO

 

 

10

 

 

 

3

13

ST

 

 

1

 

 

 

 

1

WAF

 

 

3

 

 

 

4

7

Gesamt

3

2

39

3

8

1

20

76

 

Hintergrund:

Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans wurde in einer Probe Geflügelfett eine Überschreitung des Höchstwertes an nicht-dioxin-ähnlichem PCB festgestellt. Bei behördlichen Recherchen wurde kontaminiertes Futter als Quelle ermittelt, dessen Herkunft nachverfolgt sowie alle weiteren von diesem Futtermittelhersteller belieferten Tierhaltungen informiert und umfangreiche Proben gezogen. Die Analysen dauern derzeit noch an. Auch Betriebe in Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind betroffen, die jeweiligen Behörden sind informiert.

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