04.10.2018

LANUV bestätigt Nachweise auf einen Wolf im Kreis Gütersloh


(c) Jan Preller

auf dem Truppenübungsplatz Senne und in der Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock

Das LANUV bestätigt einen Nachweis eines Wolfes durch ein Bild aus einer Wildkamera in der Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock am 23. September 2018. Nachweise durch DNA-Proben auf dem Truppenübungsplatz Senne konnten geführt werden an gerissenem Damwild vom 27. Juli 2018 und vom 1. September 2018.

Die Fotos der Wildkamera wurden in Abstimmung mit der Dokumentations- und Bewertungsstelle des Bundes (DBBW) ausgewertet und zeigen Wolf. Die Speichelproben vom getöteten Damwild aus Juli und September wurden durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen untersucht. Dieses Institut ist deutschlandweit im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden das „Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“.

Durch die Probe im Juli konnte eine erstmalige Individualisierung erfolgen. Es handelte sich hierbei um einen weiblichen Wolf mit der Kennung GW1044f. Dieses Individuum wurde erstmals nachgewiesen, daher können keine weiteren Aussagen zu einem Herkunftsrudel gemacht werden.

Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Wolf in Nordrhein-Westfalen“: www.wolf.nrw.

Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.

Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):

DBBW/Wolfsmonitoring - https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring

Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821

 

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