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EU-Beihilfe Schulmilch

Damit Milch und Milchprodukte günstiger an Kinder / Schüler abgeben werden können, gewährt die EU eine Beihilfe. Sie soll zur Steigerung des Milchverzehrs beitragen.

Welche Milchqualitäten und Milchprodukte werden gefördert?

Die Höchstmenge der beihilfefähigen Erzeugnisse beträgt pro Kind/Schüler amTag 0,25 l.

Kategorie I:

EU-Beihilfe 18,15 € / 100 kg für

  • wärmebehandelte Milch
  • wärmebehandelte Milch mit Schokolade oder Fruchtsaft oder wärmebehandelte aromatisierte Milch mit einem Gewichtsanteil von mindestens 90 % Milch und einem Zusatz von höchstens 7 % Zucker
  • fermentierte Milcherzeugnisse, auch mit Fruchtsaft, auch aromatisiert, mit einem Gewichtsanteil von mindestens 90 % Milch und einem Zusatz von höchstens 7 % Zucker

Kategorie II:

EU-Beihilfe 16,34 € / 100 kg für

  • fermentierte Milcherzeugnisse, auch aromatisiert, mit Früchten, mit einem Gewichtsanteil von mindestens 75% Milch und einem Zusatz von höchstens 7 % Zucker 

Kategorie III:

  • Frischkäse und Schmelzkäse mit höchstens 10% milchfremden Bestandteilen.

Kategorie IV:

  • Grana-Padano und Parmigiano-Reggiano-Käse.

Kategorie V:

  • Käse, die nicht unter die Kategorien III und IV fallen, mit höchstens 10 % milchfremden Bestandteilen.

Welche Höchstabgabepreise sind festgesetzt?

Die EU schreibt vor, dass die Beihilfe sich in vollem Umfang auf den vom Schulmilchempfänger zu zahlenden Kaufpreis niederschlagen muss. Um für die Schüler/Kinder in allen Schulen und Kindergärten trotz der vorhandenen unterschiedlichen Strukturen einheitliche Preise zu gewährleisten, sind für die beihilfefähigen Erzeugnisse einheitliche Höchstabgabepreise in NRW festgesetzt worden. Hiermit soll auch gleichzeitig eine flächendeckende Schulmilchbelieferung gesichert werden.

Der Höchstabgabepreis gilt für alle Einrichtungen (Schulen u. Kindergärten) und soll im Durchschnitt über alle Absatzwege kostendeckende Erlöse gewährleisten.

Wer erhält die Schulmilch-Beihilfe?

Die Schulmich-Beihilfe wird nicht unmittelbar an die Kinder/Schüler, sondern an

  • Lieferanten (Molkereien, Händler, Direktvermarkter) oder
  • schulische Einrichtungen bzw. Schulträger

ausgezahlt. Hierzu müssen diese nach EU-Recht vom Land zugelassen werden. Zuständig für die Zulassung ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.

Welche rechtlichen Vorgaben sind maßgeblich?

Welche Verpackungsarten werden eingesetzt?

  • Glas (Mehrwegflasche)
  • Verbundkarton (Einwegverpackung)
  • Kunststoffbecher
  • lose Milch durch Zapfgeräte