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Ressourceneffizienzberatungen

Sie beschäftigen sich in Ihrem Unternehmen mit Fragen der Nachhaltigkeit? Sie sind daran interessiert, Ihre Prozesse oder Produkte ressourceneffizienter zu gestalten? Ihre Lösungen möchten Sie in Zusammenarbeit mit einem externen Sachverständigen entwickeln?

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der gewerblichen Wirtschaft und im Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen (veröffentlicht im Ministerialblatt Ausgabe 2016, Nr. 9 vom 01.04.2016, S. 193 - 224) ermöglicht die Förderung entsprechender Beratungsleistungen.

Die folgenden Punkte geben Ihnen einen Überblick, welche grundsätzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Wer?

Antragsberechtigt sind Sie

-     für eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE):

als Kleinst-, kleines und mittleres Unternehmen (KMU) nach der Definition der Empfehlung der Kommission 2003/361/EG, d. h. als Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR bzw. einer Jahresbilanz von unter 43 Mio. EUR

-     für eine Förderung aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen:

als großes Unternehmen, wenn die Höhe der gewünschten Zuwendung zu einer Ressourceneffizienzberatung und der Gesamtbetrag an De-minimis-Beihilfen, die Sie im laufenden Kalenderjahr und in den vorangegangenen zwei Kalenderjahren erhalten haben, 200.000 EUR nicht überschreiten.

Was?

Sie können die Ausgaben in Ansatz bringen, die Ihnen im Rahmen einer Ressourceneffizienzberatung für die Dienstleistungen externer Berater entstehen.

Die eingesetzten Beratungsmethoden müssen erprobt und geeignet sein, durch die

-     Identifizierung von Potenzialen

-     Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen

-     Unterstützung der Umsetzung

zu Einsparungen von Ressourcen und Energien sowie zu einer Reduzierung von Emissionen beizutragen.

Eine Förderung setzt außerdem voraus,

-     dass die Dienstleistungen des Beraters nicht fortlaufend oder in regelmäßigen Abständen von Ihnen in Anspruch genommen werden oder zu den gewöhnlichen Betriebsausgaben Ihres Unternehmens gehören

-     dass Sie mit der Beratung erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnen.

Der Förderanteil beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Beachten Sie bitte, dass bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen die Umsatzsteuer nicht mit in die Bemessung einfließt.

Die Höhe der Zuwendung ist auf maximal 100.000 EUR begrenzt. Die Bagatellgrenze für die Bearbeitung von Förderanträgen liegt bei 2.500 EUR.

Wie?

Um eine Förderung zu beantragen, stellen Sie bitte die in der Rubrik „Formulare“ aufgelisteten Unterlagen für Ihre Unternehmensgröße zusammen und senden diese in einfacher Ausfertigung an das

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)

Fachbereich 17: Förderung

Postfach 10 10 52

45610 Recklinghausen.

Nach Eingang wird Ihr Antrag von der Effizienz-Agentur NRW (EFA) in technischer und vom LANUV in rechtlicher Hinsicht geprüft.

Bei einem positiven Ergebnis und verfügbaren Haushaltsmitteln erhalten Sie vom LANUV zunächst eine Förderzusage in Form eines Zuwendungsbescheides. Nach Abschluss des Projektes wird Ihnen die Zuwendung ausgezahlt, sobald Sie deren zweckentsprechende und rechtmäßige Verwendung gegenüber dem LANUV nachgewiesen haben.