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Teilprojekt 2: Starkniederschläge

Sommerliche Starkniederschlagsereignisse können durch Überflutungen in Städten zu hohen Sach- und Infrastrukturschäden führen. Ein Beispiel ist das Jahrhundert-Niederschlagsereignis in Dortmund im Juli 2008.

Anhand vorliegender vieljähriger Niederschlagsmessungen sowie den Ergebnissen der stationären Messungen wurde die räumliche und zeitliche Struktur von Starkniederschlagsereignissen für Köln untersucht.

Es wurden zeitlich hochaufgelöste Daten von regionalen Klimaprojektionsberechnungen ausgewertet, um Aussagen treffen zu können, ob es bis Mitte dieses Jahrhunderts häufiger zu Starkniederschlagsereignissen kommen kann.

Mittels neuer Niederschlag-Abfluss-Modelle wurden Bereiche identifiziert, in denen das Kanalnetz die zukünftig erwarteten Regenmengen nicht aufnehmen kann und daher mit Überschwemmungen zu rechnen ist. Schwerpunkt der Arbeiten in diesem Projekt waren Betrachtungen zur Sicherstellung eines ausreichenden Entwässerungskomforts und einer Überflutungsvorsorge.

Diese Ergebnisse sollen helfen, Konzepte zu entwickeln, wie mit den bestehenden Kanalnetzen und alternativen Methoden auch zukünftig Starkniederschlagsereignisse beherrscht werden können.

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