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CO2-Fußabdruck

Um den Erfolg von Aktivitäten auf dem Weg zur Klimaneutralität messbar machen zu können, ist das Erstellen einer CO2-Bilanz, auch CO2-Fußabdruck genannt, erforderlich. So kann fortwährend die Wirkung von Klimaschutzmaßnahmen überprüft und optimiert werden. Die Erstellung des CO2-Fußabdrucks im LANUV orientiert sich an international anerkannten Standards für die Ermittlung von Treibhausgas-Emissionen. Dabei werden die Treibhausgas-Emissionen in drei Bereiche unterteilt:

  • Direkte Treibhausgas-Emissionen (z.B. Einsatz fossiler Brennstoffe für die Wärmeversorgung oder den Fuhrpark)
  • Energiebedingte indirekte Treibhausgas-Emissionen (z.B. Stromversorgung)
  • Andere indirekte Treibhausgas-Emissionen (z.B. An- und Abreise der Mitarbeiter, Veranstaltungen)

Im LANUV wurde für die ersten beiden Bereiche und das Jahr 2012 ein Fußabdruck von 8.671 t CO2 ermittelt. Hiervon entfallen ca. 40 % auf direkte CO2-Emissionen und 60 % auf energiebedingte indirekte CO2-Emissionen.

Auch die An- und Abreise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verursacht Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die im LANUV im Rahmen einer Befragung bilanziert wurde. Unter Berücksichtigung der Nutzung der verschiedenen Verkehrsträger und der jeweiligen Wegstrecken  wurden hier für das ganze LANUV Emissionen von ca. 1.450 t CO2 ermittelt.