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Indikatoren zu den Klimafolgen

Indikatoren, die die Folgen des Klimawandels beschreiben sind im Klimafolgenmonitoring NRW zusammengefasst. Das Klimafolgenmonitoring ist nach dem DPSIR-Schema angelegt:

D = Driving Forces (Treibende Kräfte) wie gesellschaftliche oder wirtschaftliche Prozesse, die auf die Umwelt wirken können (z. B. Energiebereich)

P = Pressures (Belastungen) tatsächliche Umweltbelastungen wie z. B. Treibhausgasemissionen

S = State (Zustand) der aktuelle Zustand in der Umwelt, z. B. die Veränderungen des Klimas (Temperatur, Niederschlag)

I = Impact (Wirkung) Auswirkungen, die die veränderte Umwelt beschreiben wie z. B. die Trockenheit von Böden oder die Veränderungen des Grundwasserhaushaltes

R = Responses (Raktionen) also die Aktivitäten und Maßnahmen von Natur und Gesellschaft als Antwort auf beobachtete Wirkungen

Das Klimafolgenmonitoring bezieht sich auf die Bereiche S, I und R; Informationen zum Bereich P werden z. B. durch die Treibhausgasemissions-Inventare des LANUV gegeben. Somit werden im Klimafolgenmonitoring zunächst die klimatischen Veränderungen durch State-Indikatoren beschrieben  (Bereich Klima). Außerdem sind zurzeit sechst Handlungsfelder vorhanden, für die die Auswirkungen des Klimawandels mit Impact-Indikatoren belegt werden. 

Aktuell wird im Projekt Klimafolgen- und Anpassungsmonitoring (KFAM) NRW das Klimafolgenmonitoring weiterentwickelt. Dabei sollen in erster Linie die bisher noch nicht mit Indikatoren abgedeckten Handlungsfelder aufgenommen werden. Zweites Ziel ist es durch Response-Indikatoren den Erfolg von Klimaanpassungsmaßnahmen belegen zu können.

Literatur:

MKULNV - Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hrsg.) (2015): Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen - Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/klimaschutzbericht_nrw_151201.pdf (16.01.2019)