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Klimaschutz

Mit dem Begriff Klimaschutz werden Maßnahmen bezeichnet, die dem Klimawandel entgegen wirken bzw. diesen verhindern sollen. In erster Linie ist hiermit die Reduktion der Treibhausgasemissionen (hauptsächlich CO2) gemeint. Eine weitere Möglichkeit des Klimaschutzes ist es Kohlenstoffspeicher (CO2-Senken) zu schaffen bzw. zu erhalten. Die größten natürlichen CO2-Senken sind Ozeane, Wälder und der Boden.

Verantwortlich für die meisten CO2-Emissionen weltweit ist der Energiesektor (vgl. Treibhausgas-Emissionsinventar NRW). Insbesondere in einkommensschwachen Ländern spielen auch Land-/Forstwirtschaft und Landnutzung eine Rolle. Weitere Anteile kommen aus den Sektoren Industrie, Transport und Gebäude.

Den größten Anteil an den Treibhausgasen hat das Kohlenstoffdioxid (CO2). Weitere wichtige Treibhausgase sind Methan (CH4), Lachgas (N2O) und fluorierte Kohlenwasserstoffe.

Erstmals wurden 1997 im sog. Kyoto-Protokoll weltweit gültige Klimaschutzziele festgeschrieben und beispielsweise der Emissionshandel geregelt. Im Moment wird an einem weiteren rechtsverbindlichen Klimaabkommen gearbeitet, dass 2015 auf der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedet und spätestens 2020 in Kraft treten soll.

Darüber hinaus hat NRW seit 2013 ein eigenes Klimaschutzgesetz.

Literatur