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Klimaangepasstes LANUV

Im Rahmen des Projektes Nachhaltige Verwaltung der Zukunft (NVdZ), gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), übernimmt das LANUV NRW eine Vorreiterrolle für eine nachhaltige Verwaltung innerhalb der Behördenlandschaft von Nordrhein-Westfalen. Auch die Anpassung an den stetig fortschreitenden menschengemachten Klimawandel fällt in den Wirkungsbereich des Projektes Nachhaltige Verwaltung der Zukunft. Die signifikante Zunahme von Hitzetagen und die projizierte und zum Teil schon erlebbare Zunahme von extremen Wetterereignissen (wenn auch noch nicht signifikant) machen auch Anpassungen bei den Liegenschaften notwendig und eine Ausarbeitung von Verhaltensmaßnahmen der Belegschaft des LANUV NRW erforderlich.

Für das kommende Jahr ist ein belegschaftsinterner Workshop zum Thema Klimaanpassung geplant, der zusätzlich zur allgemeinen Vulnerabilitätsanalyse durch den Fachbereich 37 sämtliche Potentiale zur Anpassung an die negativen Folgen des menschengemachten Klimawandels gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen erfassen soll.

Der Workshop zielt darauf ab, die Mitarbeitenden des LANUV über das Thema Anpassung an den menschengemachten Klimawandel zu informieren und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zudem sollen passende Maßnahmen für die Liegenschaften des LANUV identifiziert und deren Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert werden. Dabei werden Impulse von Expertinnen und Experten sowie Anregungen der Teilnehmenden in den Workshop eingebunden. Bei diesem Prozess wird angestrebt die Mitarbeitenden eng zu beteiligen, einerseits um das Wissen und die Erfahrungen der Mitarbeitenden einzubinden, andererseits um die Akzeptanz der Maßnahmen und die Bereitschaft an deren Umsetzung mitzuwirken, zu steigern.

Konkret wird es dabei darum gehen, mögliche Gefährdungen für die Liegenschaften und Infrastrukturen (z. B. Labore und IT) durch extreme Wetterereignisse wie Sturzfluten zu identifizieren und Gegenmaßnahmen sowie Frühwarnsysteme zu entwickeln. Auch extreme Hitzebelastungen können sich negativ auf die Infrastrukturen auswirken. Gesundheitsaspekte bis hin zur Sicherheit am Arbeitsplatz, aber auch auf dem Weg von und zur Arbeit hinsichtlich Hitze bzw. extremer Wetterlagen, sollen erörtert werden.

Zudem werden für die Maßnahmen konkrete Ziele und ggfs. Indikatoren formuliert. Diese fließen zu einem späteren Zeitpunkt in das Nachhaltigkeitsprogramm des DBU-Projektes NVdZ ein und stellen die zentrale Grundlage für das Nachhaltigkeitsmanagement des LANUV dar.

Die neu gewonnenen Erkenntnisse über die LANUV-eigenen Möglichkeiten zur Anpassung an den menschengemachten Klimawandel und die hierzu entwickelten Ziele und Indikatoren sollen perspektivisch auch auf andere Behörden NRWs übertragbar sein.