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Klimaanpassung in NRW

Um den Klimawandel möglichst einzudämmen und die Folgen so gering wie möglich zu halten, sind Klimaschutzmaßnahmen wichtig. In einigen Bereichen zeigen sich dennoch bereits die Folgen des Klimawandels. Ein wichtiges Ziel ist es daher, sich frühzeitig an die nicht vermeidbaren Folgen der globalen Klimaänderung anzupassen, um Schäden für die Natur und die Gesellschaft zu verhindern bzw. so gering wie möglich zu halten. In vielen Bereichen sind langfristige Planungen notwendig (z. B. Stadtplanung, Forstwirtschaft), um zukünftigen Risiken rechtzeitig begegnen zu können.

Klimaanpassung kann nach den nachfolgend dargestellten fünf Phasen erfolgen:

Zunächst muss demnach die Gefährdung herausgearbeitet werden und die Verwundbarkeit und Betroffenheit bestimmt werden. Auf dieser Basis können nachfolgenden Anpassungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.

Abbildung 1: Handlungslfelder im Bereich Klimaanpassung nach dem Klimaschutzplan NRW (MKULNV 2015)

Das LANUV stellt mit dem FIS Klimaanpassung eine Datengrundlage zur Erarbeitung der ersten beiden Phasen der Klimaanpassung bereit, damit Kommunen Anpassungsmaßnahmen entwicklen und umsetzen können. Darüber hinaus stellt der Klimaschutzplan NRW 66 Maßnahmen im Bereich Klimaanpassung dar. Diese beziehen sich auf die 16 Handlungsfelder (s. Abbildung 1) des Klimaschutzplans und werden auf unterschiedlichen Planungsebenen umgesetzt. Außerdem soll mit dem Klimafolgen- und Anpassungsmonitoring, das derzeit erstellt wird, der Erfolg durchgeführter Anpassungsmaßnahmen auf Landesebene untersucht werden.