Diese Seite drucken Dieses Fenster schließen

Klimafolgenmonitoring

Logo des LANUV NRW
Sie sind hier:
 > Klimafolgenmonitoring > Forstwirtschaft
Textanfang.

Forstwirtschaft

Rund ein Viertel der Landesfläche von Nordrhein-Westfalen besteht aus Wald. Davon werden ca. 85 % forstwirtschaftlich genutzt. Die bedeutendsten Waldvorkommen liegen im Sauerland und im Bereich Siegen-Wittgenstein. Die Tieflagen in NRW sind generell weniger waldreich. Die flächenmäßig am stärksten verbreitete Baumart in NRW ist die Fichte. Dann folgen Buche, Eiche und Kiefer. Die jeweilige Baumartenverteilung vor Ort ist letztendlich Resultat der menschlichen Nutzung und der standörtlichen Bedingungen des Waldes.

Der Wald ist bedeutend für die Holzwirtschaft. Daneben erfüllt er aber auch eine Reihe weiterer elementarer Funktionen für den Menschen sowie für die Pflanzen- und Tierwelt. Für viele seltene und hochspezialisierte Pflanzen- und Tierarten ist der Wald Lebensraum. Für den Menschen ist der Wald - besonders im Ballungsraum - ein wichtiger Ort für Erholung und Freizeit. Er dient als Lärm- und Sichtschutz, ist wichtiger Wasserspeicher und seine Blätter und Nadeln filtern Schadstoffe.

Wie auch die Landwirtschaft wird die Forstwirtschaft stark von Klima und Wetter beeinflusst. Steigende Temperaturen, zunehmende Trockenheit, Wetterextreme, der Anstieg der CO2- oder Ozon-Konzentration und auch Strahlungsänderungen wirken direkt und indirekt auf den Wald. Betroffen ist der einzelne Baum, der jeweilige Baumbestand oder auch die Waldlandschaft einer ganzen Region.

Folgende Indikatoren wurden für den Bereich Forstwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW für das Klimafolgenmonitoring NRW ausgewählt:

 © LANUV NRW 2020

Diese Seite drucken Dieses Fenster schließen